Schiller-Institut
Vereinigung für Staatskunst e.V.

"Zweck der Menschheit ist kein anderer als die Ausbildung der Kräfte des Menschen, Fortschreitung."
(Friedrich Schiller, Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon)


Produktion statt Spekulation!

Die Illusion, in Amerika herrsche ein "Wirtschaftswunder" mit immerwährender "Prosperität", ist nicht erst seit dem 11. September 2001 geplatzt. Die Kluft zwischen Realwirtschaft und reiner Finanzspekulation ist mittlerweile unvorstellbar groß: Weltweit werden täglich an den Finanzmärkten fast 10 Billionen DM umgesetzt, nicht einmal 1% davon betrifft die Realwirtschaft, also Handel und Güteraustausch. Die große Gefahr besteht darin, daß zu dem Grad, wie man versucht, das Ausmaß der Wirtschaftskrise mit Zentrum in den USA zu verschleiern, eine wirkliche Lösung des Problems gar nicht in Betracht gezogen wird.

Aus existenzgefährdenden Fehlentwicklungen sollte man jedoch lernen! In der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre hatten die Vereinigten Staaten das Glück, daß Franklin D. Roosevelt mit einer am Gemeinwohl orientierten Wirtschaftspolitik und staatlichen Ankurbelungsmaßnahmen sein Land aus der Depression herausführte. Einen ähnlichen Ansatz vertrat der deutsche Ökonom Wilhelm Lautenbach, der von 1931 bis 1933 von Teilen der Regierung, der Wirtschaft und der Gewerkschaften unterstützt wurde. Heute gruppieren sich Widerstandskräfte weltweit um das Schiller-Institut und die Ideen von Lyndon LaRouche, dessen Forderung nach einer Reorganisation des bankrotten internationalen Finanzsystems durch ein "Neues Bretton Woods" mittlerweile in beiden Kammern des italienischen Parlaments und im Europaparlament aufgegriffen wurde und von vielen Persönlichkeiten aus aller Welt unterstützt wird.

 

Anti-Krisenprogramm

 Um die Krise zu überwinden und die Arbeitslosigkeit rasch drastisch zu senken, fordert das Schiller-Institut eine grundsätzliche Veränderung der Rahmenbedingungen der Wirtschaftspolitik.

Wenn diese hier nur in wenigen Stichpunkten umrissene Perspektive globalen Wiederaufbaus langfristig Erfolg haben soll, muß sie mit einer kulturellen Renaissance einhergehen. Heute sind Drogenkonsum und die stark gestiegene Bereitschaft zu Gewaltanwendung und Vandalismus unter Jugendlichen sowie unvorstellbare Darstellungen von Gewalt und Brutalität in Internet und Medien unverkennbare Zeichen der Krise unserer Gesellschaft.

Eine klassisch-humanistische Erziehung, wie sie Wilhelm von Humboldt forderte, zielt nicht auf die mechanische Vermittlung von Wissen, sondern auf die Bildung der gesamten Persönlichkeit des Schülers. Deshalb fordert das Schiller-Institut eine umfassende inhaltliche Reform des Schul- und Ausbildungswesens nach dem Vorbild des Schiller-Humboldtschen Erziehungsmodells.

Schiller-Institut,
Vereinigung für Staatskunst e.V.
Postfach 121 380
D-30866 Laatzen
Tel. (0049)-511-868625
Fax. (0049)-511-868511
Homepage im Internet: http://www.schiller-institut.de
E-Mail-Adresse: info@schiller-institut.de

Schiller-Institut.
Vereinigung für Staatskunst e.V.
Postfach 5301
D-65043 Wiesbaden
Tel. (0049)-611-7365360
Fax. (0049)-611-7365380