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Veranstaltungen zum "neuen Bretton Woods"
Die Serie von Seminaren über die Notwendigkeit eines neuen Bretton Woods-Finanzsystems in vielen Ländern Europas, Nord- und Südamerikas begann am 5. November 1997 mit einem internationalen Symposium in Bonn, wo Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche gemeinsam mit Vertretern aus europäischen und asiatischen Ländern auftraten. Namhafte Ökonomen, wie der ehemalige russische Minister Dr. Sergej Glasjew und zwei ehemalige indische Finanzminister hatten Beiträge zu diesem Seminar geliefert. In der Folgezeit gab es gutbesuchte Seminare zum "neuen Bretton Woods" in vielen Städten. Am 24. März 1998 sprach Prof. Taras Muraniwskij, Präsident des russischen Schiller-Instituts, auf einem Seminar über dieses Thema am Zentralen mathematisch-ökonomischen Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau.
Für eine neue Zusammenarbeit zwischen Italien und den USA
Am 2. April 1998 sprachen Lyndon und Helga LaRouche auf einer Veranstaltung in Rom. Unter den Gästen befanden sich italienische Parlamentarier (aus dem Senat wie aus dem Abgeordnetenhaus), Wirtschaftsexperten, Journalisten und Diplomaten. Die erste Frage in der Diskussion stellte ein Senator. Er verstehe nicht, warum LaRouche die Europäische Währungsunion und den Maastricht-Vertrag angreife. Lyndon LaRouche betonte, die Währungsunion habe zwei grundlegende Fehler. Erstens werde, dem Konzept von Bretton Woods ganz entgegengesetzt, die nationale Souveränität in Wirtschaftsfragen durch Maastricht zerstört. Zweitens werde durch die Schaffung von Währungsblöcken -- "ein Euro-Block gegen einen Yen-Block und einen Dollar-Block" -- die für ein weltweites Aufbauprogramm notwendige internationale Zusammenarbeit bei der Währungsreform gerade verhindert.
Avvenire berichtet über Rom-Besuch LaRouches
Die italienische Tageszeitung Avvenire, die in Mailand erscheint und der katholischen Kirche nahesteht, griff am 5. Mai 1998 unter der Überschrift "LaRouche: Ein Neues Bretton Woods" den Vorschlag des amerikanischen Ökonomen zur Neuordnung des internationalen Währungs- und Finanzsystems auf. Weiter heißt es in der Meldung: "Der amerikanische Politiker und Ökonom Lyndon LaRouche, der die Marktkrise, die im Zusammenhang mit der Asienkrise steht, vorhergesagt hatte, erklärte, er habe bereits vor drei Jahren verschiedenen Institutionen, darunter auch der amerikanischen Regierung, einen Vorschlag und Plan für ein Neues Bretton Woods vorgelegt. Teil dieses Plans sei auch die Einführung von Devisenkontrollen als Antwort auf die Finanzkrise, mit der wir es seit Oktober letzten Jahres zu tun haben."
Irakbesuch
Poul Rasmussen vom dänischen Schiller-Institut besuchte im April 1998 den Irak. Er hielt an der Fakultät für Handel und Wirtschaft der Universität Bagdad einen Vortrag über die Finanzkrise in Asien und die notwendige Neuordnung des Weltfinanz- und Währungssystems. Einer seiner Eindrücke:
"Was mir besonders auffiel, ist die Gelassenheit, mit der die Menschen diese Lage meistern. Ein stolzes Volk hat acht Jahre entsetzlicher Entbehrungen überstanden, ohne seine Würde zu verlieren, wozu wahrscheinlich nicht jede andere Gesellschaft fähig gewesen wäre. Das hängt wohl damit zusammen, daß die Iraker in 3000 Jahren viele schwere Prüfungen zu bestehen hatten und daher auch in der Lage sind, ihre Erfahrungen mit George Bush zu verkraften. Das war mein stärkster Eindruck: Menschen, die ihre Armut mit Stolz tragen."
"An der Universität von Bagdad ist man sehr darauf bedacht, zum Weltniveau aufzuholen; vergleichbar mit Menschen, die jahrelang in der Wüste gelebt haben, dürstet man nach Wissen. Von Professoren und Studenten bekam ich viele Nachfragen nach Lehrbüchern in englischer Sprache. Sie haben keine Lehrbücher und wären für alle Arten von Studienhilfen dankbar. Die Situation an den Universitäten führt deutlich vor Augen, daß der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von Ideen. Ich sprach mit einem Mitglied der Bagdader Astronomischen Gesellschaft und war überrascht, daß er nichts davon gehört hatte, daß es an den Polen des Mondes Wasser gibt. Auch hatte er letzten Sommer kein einziges Bild von der Pathfinder-Mission auf dem Mars gesehen. Humorvoll meinte er, sie hätten aber die unglaublichsten Bilder des Kometen Hale-Bopp gesehen, da diesen kein Embargo vom nächtlichen Himmel über der arabischen Wüste fernhalten konnte."
Festrede bei Firmenjubiläum
Am 25. Mai 1998 feierte Horst Schmidt von der Firma Kartonagen Schmidt in Saarbrücken sein 85jähriges Firmenjubiläum zusammen mit seinem 75. Geburtstag. Zur Jubiläumsfeier waren ungefähr hundert Personen erschienen: Vertreter aus lokalen und nationalen Institutionen -- wie z.B. Banken und IHK --, der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, ein Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Pfarrer, Unternehmer- und Parteikollegen und viele Freunde. Die Vorsitzende des Schiller-Instituts hielt den Festvortrag zu dem Thema "Die eurasische Landbrücke als Motor weltweiter wirtschaftlicher Entwicklung".
Afrika. Mahnwache vor ruandischer Botschaft
Das Schiller-Institut e.V. unterstützte am Freitag, dem 27. Mai 1998, eine Mahnwache vor der ruandischen Botschaft in Bonn, zu der verschiedene Organisationen, u.a. die FRD (Forces de Résistance pour la Démocratie -- Widerstandskräfte für die Demokratie) aufgerufen hatten. Anlaß war der Tod von Seth Sendashonga, dem ehemaligen Innenminister Ruandas, der in Nairobi/Kenia auf offener Straße ermordet worden war. Auch wenn die Lage an den Großen Seen aus dem unmittelbaren Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden ist, sind dort Krieg und Völkermord weiter an der Tagesordnung, und die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken. Das Schiller-Institut steht deshalb weiterhin an der Seite der Verfolgten, deren Zukunft nicht zuletzt davon abhängt, daß die Welt endlich Museveni, Kagame und Kabila die Unterstützung entzieht.
Sommer-Akademie 1998 des Schiller-Instituts
"Die Weltgeschichte zum Besseren wenden", unter diesem Motto stand die diesjährige Sommer-Akademie des Schiller-Instituts, zu der sich am letzten Juli-Wochenende etwa 250 Mitglieder und Freunde aus ganz Europa versammelten. Zwei Tage lang wurde intensiv über die Herausforderungen diskutiert, die die gegenwärtige weltweite Krise an eine politische Bewegung stellt, die mit Ideen und Konzepten weltweit aktiv ist, um eine grundlegende Kursänderung zu erreichen. "Eine neue, gerechte Weltwirtschaftsordnung und die vertane Chance von 1989" war das Thema des einleitenden Vortrags der Vorsitzenden des Schiller-Instituts. 1989/90 hätten sich ungeheure Möglichkeiten zum wirtschaftlichen Wiederaufbau nicht nur ganz Deutschlands und Europas, sondern auch des Entwicklungssektors eröffnet, so Zepp-LaRouche. Nur einmal, nämlich mit der Erklärung des berühmten "Zehn-Punkte-Programms" am 27. November 1989, habe Kohl einen beherzten Schritt zu einer wirklich souveränen Politik gewagt, der weder mit den Alliierten noch mit dem Koalitionspartner FDP abgesprochen war. Als danach Bush, Thatcher und Mitterrand den Druck erhöhten und der sowjetische Außenminister erklärte, das Zehn-Punkte-Programm richte sich gegen sowjetische Interessen, gab Kohl nach. Die Regierung blieb bei der "praktischen Politik".
Zusätzlich zu den Vorträgen und Diskussionen gab es viele weitere Aktivitäten; so probten Chor und Orchester erstmals Teile von Mozarts c-moll-Messe. Der Samstagabend ist traditionell ein großer "Bunter Abend" mit klassischer Musik und Rezitation. Die Tradition der Sommer-Akademie des Schiller-Instituts soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.
Rebellion gegen Neoliberalismus in Brasilien.
Während ihrer dritten Brasilienreise seit 1989 nahm Frau Zepp-LaRouche an zahlreichen öffentlichen und privaten Veranstaltungen in Rio de Janeiro und Sao Paulo teil und diskutierte mit Spitzenpolitikern, Geschäftsleuten, Diplomaten, politischen Aktivisten, Ökonomen sowie aktiven Offizieren der brasilianischen Streitkräfte. Ihre Botschaft: Brasilien muß die Politik der Globalisierung zurückweisen und zugleich in einer Allianz souveräner Nationalstaaten für die Reorganisation des Weltfinanzsystems eine führende Rolle einnehmen.
· In Rio de Janeiro stellte Frau Zepp-LaRouche vor mehr als 100 Teilnehmern die auf portugiesisch erschienene Ausgabe von LaRouches Buch "Christentum und Wirtschaft" vor.
· Frau Zepp-LaRouche wurde von dem betagten, hochangesehenen "Doyen" des brasilianischen Journalismus, Dr. Barbosa Lima Sobrinho, herzlich empfangen. Der Brasilianische Presseverband (ABI), dem Dr. Barbosa vorsteht, spielt im antiglobalistischen Widerstand in Brasilien eine wichtige Rolle.
· In Sao Paulo, der Landeshauptstadt des am stärksten industrialisierten Gebietes in Brasilien und ganz Iberoamerika -- dieser brasilianische Bundesstaat allein erwirtschaftet ein größeres BIP als Argentinien --, fiel ihr Besuch mit einer Rebellion der dortigen Elite gegen die neoliberale Zerstörung von Industrie und Landwirtschaft zusammen. Bei einem Seminar des Instituts für Freiheit und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt wurde Frau Zepp-LaRouche vom Präsidenten Dr. José Carlos Graca Wagner begrüßt.
· Zum Abschluß ihrer Reise nahm Frau Zepp-LaRouche an einer Veranstaltung des Stadtrates von Sao Paulo zu Ehren des Präsidentschaftskandidaten der Partei für den nationalen Wiederaufbau (PRONA), Dr. Eneas Carneiro teil, dem die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen wurde. Im Verlauf der Zeremonie hatte sie Gelegenheit, den 350 Teilnehmern die internationale Lage darzustellen.
Über den Besuch von Frau Zepp-LaRouche berichtete die einflußreiche Finanzzeitschrift Monitor Mercantil in ihrer Ausgabe vom 11. August. Außerdem erschien in dieser Zeitung am 18. August ein Interview mit Zepp-LaRouche.
Al-Arab veröffentlicht LaRouche-Memorandum
Die weitverbreitete arabischsprachige Tageszeitung Al-Arab International, die in London erscheint, veröffentlichte am 12. und 13. Oktober 1998 in zwei Teilen Lyndon LaRouches Memorandum Was jetzt zu tun ist. Die Zeitung brachte außerdem eine Kurzbeschreibung LaRouches und seiner Politik. Darin heißt es: LaRouche, der schon 1994 die Weltfinanzkrise vorhergesagt habe, sei bekannt als Streiter "gegen die britische imperiale Politik und ihre Partner in den USA wie Henry Kissinger und George Bush, während er gleichzeitig für die Schaffung einer neuen Weltwirtschaftsordnung eintritt, die darauf abzielt, durch die Einführung moderner Technologien in der Infrastruktur, Industrie und Landwirtschaft den Lebensstandard insbesondere der Nationen der Dritten Welt zu erhöhen."
LaRouche muß Clintons Wirtschaftsberater werden!
In mehr als zehn Ländern und hundert Städten haben Mitglieder des Schiller-Instituts Unterschriften zur Unterstützung der amerikanischen Präsidentschaft gesammelt.
Am 13. und 20. Oktober 1998 fanden in Europa, Australien, Nord- und Südamerika Demonstrationen und Informationstische des Schiller-Instituts statt. Mitglieder und Freunde des Instituts unterstützten den amerikanischen Präsidenten Bill Clinton angesichts des "kalten Putschversuchs" und wollen Clinton gleichzeitig dazu bewegen, in der derzeitigen Weltfinanzkrise Lyndon LaRouche zu seinem Wirtschaftsberater zu ernennen. Der ehemalige Parlamentspräsident Georgiens, Prof. Dr. Vakhtang Goguadze, veröffentlichte in Tiflis einen Offenen Brief an Präsident Clinton, in dem es heißt: "Wie viele meiner Landsleute bin ich von der Philosophie und Wirtschaftstheorie Lyndon LaRouches tief beeindruckt. Der bekannte Politiker und Wissenschaftler LaRouche genießt in Georgien hohes Ansehen ... Wir glauben, daß es für die USA und deren neugewonnene Freunde von höchsten Nutzen wäre, wenn Sie LaRouche zu ihrem Wirtschaftsberater berufen."
Dänemark
Am 22. Oktober 1998 veröffentlichte die größte dänische Tageszeitung, Jyllands Posten, einen Gastbeitrag des Vorsitzenden des dänischen Schiller-Instituts Poul Ejby Rasmussen. Dem Artikel zum Thema "Die Globalisierung ist nicht unfehlbar" wurde das folgende Zitat vorangestellt: Entweder setzen wir uns politisch mit dem gegenwärtigen Finanzsystem auseinander, das die Spekulationsfonds und Banken in ein groteskes "Casino Mondiale" verwandelt haben, oder wir werden Opfer eines verheerenden finanziellen und ökonomischen Zusammenbruchs, schreibt der Autor des Gastbeitrags.
Appell: Frauen für die Seidenstraße
Am 14. November 1998 entstand die Initiative "Frauen für die Seidenstraße". In dem Aufruf heißt es u.a. "Kurz vor Ausbruch des ersten Golfkrieges 1991 erklärte Papst Johannes Paul II., aus diesem Krieg gebe 'es für die Menschheit keine Rückkehr'. Der Irak wurde 'in die Steinzeit zurückgebombt'ÿund damit das größte Industriepotential dieser Region zerstört. Viele Länder leiden heute noch unter den schweren wirtschaftlichen Konsequenzen. Der Vernichtung der Infrastruktur und dem jetzt seit sieben Jahren andauernden Embargo sind bis heute im Irak 1 Million Kinder zum Opfer gefallen; und alle acht Minuten stirbt ein weiteres Kind. Der Lebensstandard im Irak ist auf das der Länder südlich der Sahara gesunken. Ein erneuter Krieg unter den Bedingungen der anhaltenden globalen Finanzkrise würde die gesamte Region in die Apokalypse stürzen. (...) Wir brauchen eine reale Perspektive des 'Friedens durch Entwicklung'. Nur wenn die Welt zu realem Wirtschaftswachstum zurückkehrt, besteht eine realistische Hoffnung, die vielen akuten Krisenherde zu entschärfen.(...) Wir appellieren an die Regierungen weltweit, sich uns hierin anzuschließen."
Unterzeichnet von
Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin, Schiller-Institut, Deutschland
Livia Turco, Kabinettsministerin für soziale Solidarität, Rom, Italien
Jany Hansal, "Desa", Dubrovnik, Kroatien
Slavica Bilic, ehem. Vorsitzende der Bewegung "Mütter für den Frieden", Zagreb, Kroatien
Faris Nanic, Generalsekretär der bosnischen Partei SDA für Kroatien, Zagreb, Kroatien
Mohammad Selim, Direktor, Zentrum für asiatische Studien, Universität Kairo, Ägypten
Nadia Fahmy, Universität Kairo, Ägypten
Ibrahim Arafat, Universität Kairo , Ägypten
Univ.-Prof. Dr. Gudrun Grabher, Innsbruck, Österreich
Amelia Boynton Robinson, Bürgerrechtlerin, USA
Ed Vaughn, Abgeordneter des Parlaments von Michigan, Detroit, USA
Marian Stepanian, Journalist, Armenien
Nelly Rychko, Journalistin, Ukraine
Prof. Dr. Natalja Witrenko, Wirtschaftswissenschaftlerin; Abgeordnete, Ukrainisches Parlament
Dr. Lydia Gordijenko, Wissenschaftlerin, Rußland
Dr. Nina V. Gromyko, Wissenschaftlerin; Chefredakteurin, Russian Analytical Review
Dr. Tatjana I. Korjagina, Wirtschaftswissenschaftlerin, Akademie für Naturwissenschaften; ehemalige Abgeordnete des russischen Parlaments
Dr. Jelena N. Weduta, Dozentin der Plechanow-Akademie für Ökonomie, Rußland
Dr. Stalina M. Beloserowa, Wiss. Mitarbeiterin des Instituts für Beschäftigungsprobleme, Russische Akademie der Wissenschaften
Tatjana Kandalaki, Wissenschaftlerin, Georgien
Berater:
Rev. Richard T. McSorley, SJ, Direktor, Zentrum für Friedensstudien, Georgetown University
Monsignor Elias El Hayek, Chorbischof, römisch-katholische Kirche, maronitischer Ritus
Honorable Clair Callan, ehemaliger Kongreßabgeordneter, Nebraska
Internationale Konferenz des Schiller-Instituts
Geschichte machen!
Über 400 Mitglieder und Freunde des Schiller-Instituts aus 27 Ländern kamen am 21. und 22. November 1998 in Bad Schwalbach zusammen. LaRouche setzte in seinem Vortrag gleich zu Beginn den Ton: "Wird die jetzt herrschende politische Richtung beibehalten, dann werden die USA und Westeuropa mit Sicherheit untergehen; eine Gruppe asiatischer Staaten unter der Führung Chinas, und vielleicht auch Rußland, werden möglicherweise als einzige den unmittelbar bevorstehenden Kollaps des globalen Finanzsystems überleben."
Anhand des pädagogischen Modells der von ihm entwickelten "Typischen Kollapsfunktion" oder "Tripelkurve", zeigte LaRouche die tieferen Ursachen der augenblicklichen Zivilisationskrise auf, die er vor allem in dem "Paradigmawandel" lokalisierte, der vor rund 30 Jahren in den entwickelten Industriestaaten eingeführt wurde. Als Ursachen für die gegenwärtige Krise nannte er die Zersetzung des von Franklin Delano Roosevelt errichteten Bretton-Woods-Systems, die damit einhergehende zunehmende Dominanz der Finanzspekulation weltweit, eine irrational bis absurde Technologiefeindlichkeit, die weltweit zur weitgehenden Zerstörung von Landwirtschaft und Industrie geführt hat, und vor allem die Zerstörung des an den Idealen der klassischen Kultur ausgerichteten Erziehungs- und Bildungssystems.
"Typisch für die Zerstörung der kognitiven Fähigkeiten einer ganzen Generation von Schülern und Studenten waren die sog. ,Brandtschen Reformen', die das vorbildliche Humboldtsche Erziehungssystem in Deutschland abschafften." Mit dem (nur scheinbaren) Paradox: "Wir brauchen ein Erziehungssystem, in dem unsere Kinder nichts (auswendig) lernen, aber alles wissen (nämlich im eigenen Kopf nachvollzogen haben)", umriß LaRouche die Aufgaben, die nicht nur an eine neue Bildungspolitik, sondern auch an eine neue internationale Wirtschaftspolitik bzw. an eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung gestellt werden. "Es geht um die Erzeugung, Assimilierung und Umsetzung neuer, großer Ideen, Ideen wie den Aufbau eines neuen globalen Finanzsystems, die Eurasische Landbrücke etc., die unsere Zivilisation vor dem Zusammenbruch bewahren und eine neue Renaissance einleiten."
Indien: LaRouches "Kollapsfunktion" macht Politik
Auf einem Seminar in Neu-Delhi am 27.-29. November 1998, das gemeinsam vom russischen Zentrum für Wissenschaft und Kultur und dem indischen Sozialwissenschaftlichen Forschungsrat veranstaltet wurde, diskutierten hochrangige Vertreter Rußlands und Indiens über Fragen der Stabilität und Sicherheit in Asien. Dabei setzte sich Prof. Titarenko, Direktor des russischen Instituts für Fernoststudien, für die Weiterentwicklung der indisch-russisch-chinesischen Beziehungen ein und warnte davor, bilaterale Probleme auf Kosten des anderen Landes zu lösen.
Interessanterweise sprach am Ende des Seminars der politische Korrespondent von Rossiiskaja Gaseta A.D. Sabow über die internationale Finanzkrise, die nicht nur Rußland, sondern die gesamte Welt erfaßt habe. Dabei benutzte er LaRouches "Typische Kollapsfunktion", um die Ursache der heutigen Probleme zu erläutern, die er vor allem in der völlig außer Kontrolle geratenen Derivatspekulation sah. Im Anschluß an seine Bemerkungen sah sich der Seminarleiter Prof. Kaushik zu einer klärenden Anmerkung genötigt: Sabow habe zwar vollkommen recht, doch hätte er erwähnen sollen, woher er diese Informationen habe. Seine Quelle seien eindeutig die Arbeiten Lyndon LaRouches, der in seiner bekannten "Neunten Vorhersage" von 1994 den jetzt stattfindenden Finanzkollaps vorausgesagt hätte. Und Kaushik fügte hinzu, es sei heute dringender denn je, eine neue internationale Wirtschaftsordnung zu formulieren, die allen Ländern der Welt eine wirtschaftliche Entwicklung ermögliche.
Ägypten
Brückenkopf zwischen Eurasien und Afrika
Ägypten baut Dutzende neuer Großstädte
Auf einem Seminar an der Universität Kairo, das vom Zentrum für Asienstudien, dem Zentrum für Afrikastudien sowie der Fakultät für wirtschafts- und politische Wissenschaften veranstaltet wurde, sprachen Vertreter der Nachrichtenagentur EIR und des Schiller-Instituts im Dezember 1998 über Perspektiven der Beteiligung Ägyptens an der Eurasischen Landbrücke. In seiner vieltausendjährigen Geschichte war Ägypten immer ein fruchtbarer Boden für die Kultivierung neuer Ideen aus verschiedensten Teilen der Welt, die zur Entwicklung der gesamten Zivilisation beitrugen. Indem Ägypten heute zwischen dem eurasischen Kontinent und den unterentwickelten Potentialen Afrikas vermittelt, könnte es an die großartigsten Epochen seiner Geschichte anknüpfen.

Rußland. Das Institut für soziale und politische
Forschungen (ISPI) der Russischen Akademie der Wissenschaften
veröffentlicht die Redebeiträge der Gesprächsrunde mit Lyndon
LaRouche, die am 24. April 1996 in Moskau stattgefunden hatte.
Die 96seitige Broschüre in russischer Sprache trägt den Titel,
"Rußland, die Vereinigten Staaten und die Weltfinanzkrise". Die
Veranstaltung war vom Direktor des ISPI, Akademiemitglied G.W.
Osipow und dem Leiter des Instituts für Wirtschaft,
Akademiemitglied Leonid Abalkin, geleitet worden.
1. Februar China. In einem Artikel über "Finanz-AIDS" im
Pekinger Magazin China Urban Finance, das von der
Chinesischen Industrie- und Handelsbank herausgegeben wird,
werden Lyndon LaRouche und der französische Nobelpreisträger
Maurice Allais als Vertreter einer korrekten Analyse über die
schwere Krise des Weltfinanzsystems herausgestellt.
Sudan. Vom 17.-26. Februar reist eine Delegation des
Schiller-Instituts zusammen mit amerikanischen Politikern und
Bürgervertretern in den Sudan, um sich vor Ort über die
humanitäre und militärische Lage zu informieren. Die Ergebnisse
ihrer Reise stellen sie im National Press Club in
Washington am 19. März vor mehr als 40 Vertretern von Presse,
Botschaften und Denkfabriken dar.
25. Februar. Dringender Appell an Präsident Clinton zur
Einberufung einer neuen Bretton-Woods-Konferenz". Helga
Zepp-LaRouche und die ukrainische Parlamentarierin Natalija
Witrenko initiieren den Appell. Paris. "Gegen die
britischen Rohstoffkriege - für die Industrialisierung und
Souveränität Afrikas", ist Thema der am 4. März veranstalteten
Konferenz des Schiller-Instituts über die Lage im Gebiet der
Großen Seen und am Horn von Afrika. Viele der 80 Gäste kommen
aus afrikanischen Ländern.
Lionsclub Berlin. Am 6. März spricht ein Mitglied des
Schiller-Instituts vor 40 Mitgliedern des Lionsclub im
Intercontinental in Berlin über das Thema "Eurasische
Landbrücke".
Wien. Am 7. März stellt Zepp-LaRouche das Konzept der
Eurasischen Landbrücke bei einer Konferenz im Presseclub in Wien
zur Diskussion.
Jordanien. Der Text des Bretton-Woods-Aufrufs an Clinton
erscheint am 8. März in der jordanischen Wochenzeitung Al
Urdun.
Ukraine. Mehr als fünfzig ukrainische Parlamentarier
unterstützen den Bretton-Woods-Appell mit ihrer Unterschrift.
Hamburg. Das Konzept der Eurasischen Landbrücke ist Thema
einer Veranstaltung des Kiwani Club.
Oberösterreich. Vertreter des Schiller-Instituts sprechen
bei einer Tagung der Landwirtschaftsausschüsse der
österreichischen Sozialdemokratischen Partei.
20. März Dresden. Musiker, Musikwissenschaftler und
Studenten besuchen ein Seminar über das Handbuch der
Grundlagen von Stimmung und Register.
22. März Warschau. Seminar über die aktuelle Lage in
Ostafrika.
Landwirtekommission. Auf der Versammlung der
Jungbauernschaft des Bezirkes Ried spricht ein Vertreter der
Landwirtekommission des Schiller-Instituts zu dem Thema
"Weltwirtschaft im Phasenwandel".
Bologna. Am 25. März wird die italienische Ausgabe des
Handbuchs der Grundlagen von Stimmung und Register in der
historischen Sala Bossi des Bologneser Konservatoriums einem
Fachpublikum von Lehrern, Studenten und Journalisten aus dem
Musikbereich vorgestellt.
28. März Bachs Johannes-Passion. Im Rahmen des
Karfreitag-Gottesdienstes in der evangelischen Kirche in
Flörsheim-Dalsheim führen Chor und Orchester des
Schiller-Instituts Teile der Johannes-Passion auf. Die
Mitglieder von Chor und Orchester kommen aus insgesamt 10
Nationen, darunter auch Studierende des Kirchenkonservatoriums
Bratislava und einige Berufsmusiker.
Sarajewo. Seminare und Gespräche über die Themen "Bretton
Woods II" und "Eurasische Landbrücke".
Stoppt den Holocaust in Zaire!. Am 5. April
veröffentlichen Zepp-LaRouche und der Gründer der Afrikanischen
Bürgerrechtsbewegung und ehemalige Staatspräsident Ugandas Dr.
Binaisa den Aufruf. Beginn vieler internationaler Aktivitäten
des Schiller-Instituts gegen den Völkermord in Afrika.
10. April Rom. Hochrangige Politiker, Industriemanager,
diplomatische Vertreter u.a. besuchen eine finanzpolitische
Konferenz mit Lyndon und Helga LaRouche in Rom.
11. April Frankfurt am Main. Gegen den Völkermord in
Afrika organisiert das Schiller-Institut zusammen mit
verschiedenen afrikanischen Organisationen eine Demonstration
durch die Frankfurter Innenstadt.
Polen. Am 18. April findet eine Konferenz über die
Eurasische Landbrücke in der Polnischen Akademie der
Wissenschaften in Warschau statt, besucht von Vertretern
maßgeblicher Institutionen des Landes. In Stettin, Lodz und
Lublin finden ebenfalls Seminare und Konferenzen statt.
"Frieden durch Entwicklung in Afrikas Region der Großen
Seen" ist Thema eines Seminars des Schiller-Instituts, zu dem
am 26./27. April 1997 Oppositionspolitiker aus Ruanda, Burundi,
Uganda und Zaire zusammenkommen. In Paris findet mit Teilnehmern
aus verschiedenen Ländern Afrikas eine weitere Konferenz zum
gleichen Thema statt.
Moskau. Die regelmäßigen Seminare über die Arbeiten
LaRouches zur physischen Ökonomie werden fortgesetzt.
6. Mai Prag. Helga Zepp-LaRouche spricht bei einem Seminar
zum Thema "Die eurasische Landbrücke als Motor weltweiter
wirtschaftlicher Entwicklung". Die tschechische Tageszeitung
Pracé berichtet unter der Überschrift "Die Spekulanten
bringen die Welt an den Rand der Katastrophe".
10. Mai Ruanda. "Als Danksagung an alle, die dem
Ruandischen Volk Hilfe und Beistand geleistet haben" lädt die
Kultur- und Tanzgemeinschaft Abatigaya-Team, Essen e.V. das
Schiller-Institut zu einem Informations- und Tanzabend ein.
Mai Kopenhagen. Die Kampagne des Schiller-Instituts in
Dänemark gegen den Völkermord in Zentralafrika findet positiven
Niederschlag in der liberalen Tageszeitung Politiken.
15. Mai Slowakei. Zepp-LaRouche ist Gast bei den
Feierlichkeiten anläßlich der Amtseinführung des neuen Rektors
der katholischen Universität Trnava.
24. Mai Zagreb. Vor 150 hochrangigen Teilnehmern spricht
ein Repräsentant des Schiller-Instituts über die strategische
Bedeutung der eurasischen Landbrücke bei einem Seminar des
Europa-Haus Zagreb und der Europäischen Bewegung Kroatien. Zudem
veranstaltet das Schiller-Institut ein eigenes Seminar zur
Eurasischen Landbrücke.
Mai Ungarn. Mehrere Veranstaltungen finden in Budapest
über das Konzept der Eurasischen Landbrücke statt.
Expo 2000 in Hannover. Das Schiller-Institut macht eigene
Vorschläge zur Gestaltung der ersten Weltaustellung in
Deutschland: "Gottfried Wilhelm Leibniz als geistiger Schirmherr
wird die Expo zum Weltereignis machen!".
Juli Philippinen. Am 17. Juni diskutieren 500 Mitglieder
und Gäste beim Kongreß der Katapat, einer Vereinigung von
32 philippinischen Handels- und Industrieverbänden, die
Auswirkungen von Globalisierung und Freihandel auf die
philippinische Wirtschaft. Zu den Hauptrednern gehören
Mitglieder des Schiller-Instituts aus Europa und den USA.
20. Juni Polen. Die regelmäßige Veranstaltungsreihe an der
Universität Stettin wird fortgesetzt.
LaRouche muß rehabilitiert werden! Zepp-LaRouche
veröffentlicht am 25. Juni einen Appell an Präsident Clinton mit
der Aufforderung, das an LaRouche durch den früheren Präsidenten
George Bush begangene Unrecht wiedergutzumachen.
28. Juni Frankreich. In verschiedenen Städten gemeinsame
Kundgebungen des Schiller-Instituts mit ruandischen und
burundischen Freunden, bei denen das Massenflugblatt "Never
again" verteilt wird.
29. Juni. Helga Zepp-LaRouche gratuliert China in einer
Stellungnahme zur Rückkehr Hongkongs.
5. Juli. Afrikaveranstaltung in Köln. Vertreter des
Schiller-Instituts sprechen anläßlich der Feiern zum Tag der
Unabhängigkeit Ruandas, Burundis und Kongo-Zaires, die von
verschiedenen Organisationen in Köln veranstaltet werden.
Schweden. Die Kampagne gegen den Völkermord in Afrika wird
anläßlich des Besuchs der ugandischen Vizepräsidentin Kazibwe,
die Kabilas Krieg in Afrika unterstützt, verstärkt.
Juli Polen. Das polnische Schiller-Institut schlägt
Parlamentariern und Institutionen nach der
Überflutungskatastrophe ein Konzept für eine umfassende
Wiederaufbaupolitik vor, die sich an den Prinzipien einer
Nationalbankpolitik orientiert.
Dänemark. Beim ersten offiziellen Besuch Clintons in
Dänemark begrüßen ihn am Flughafen nicht zu übersehende
Transparente, auf denen LaRouches Rehabilitierung gefordert
wird. In Kopenhagen wird der "Dringende Appell an Clinton", in
dem die Einberufung einer Konferenz über ein neues
Währungssystem gefordert wird, verteilt. Die große dänische
Ekstrabladet berichtet ausführlich über diese politischen
Initiativen.
Juli Iran. Vertreter des Schiller-Instituts halten sich zu
Gesprächen und Vorträgen im Iran auf.
Heinrich Heine Matinee. Die Dichterpflänzchen präsentieren
das Programm "Küsse der deutschen Muse - Heinrich Heine in
Gedichten, Liedern und Prosatexten" anläßlich von Heines 200.
Geburtstages in mehreren Städten der Bundesrepublik, u.a. auch
im Geburtshaus des Dichters in Düsseldorf. Viel Interesse,
vorallem auch bei Schülern, wird durch Heine-Rezitationen an
Informationsständen des Schiller-Instituts in Fußgängerzonen
wachgerufen.
Sommerseminar. Mehr als 250 Mitglieder und Interessenten
des Schiller-Instituts aus ganz Europa treffen sich zu einem
Seminarwochenende. Neben Vorträgen und ausführlichen
Diskussionen stehen auch Chor- und Orchesterproben auf dem
Programm.
Gegen die Todesstrafe! Der Fall des in Virginia/USA zum
Tode verurteilten Joseph O'Dell veranlaßt das Schiller-Institut
zu einer Intensivierung seiner internationalen Mobilisierung
gegen die Todesstrafe. Mutter Teresa schickt aus Kalkutta auf
Bitte des Schiller-Instituts einen Gnadenappell an den
zuständigen Governor Allen aus Virginia. Insbesondere in Italien
findet diese Kampagne großes Echo.
Landwirtschaft. Beim Jahrestag des Deutschen
Bauernverbands in Braunschweig ist die Landwirtekommission des
Schiller-Instituts mit Informationsmaterial und
Diskussionsangeboten präsent.
Bulgarien. Eine Studie über den Megaspekulanten George
Soros wird in bulgarischer Sprache veröffentlicht.
August BBC London. Im Nachrichtenprogramm des BBC wird
eine Analyse des Schiller-Instituts über die Veränderungen im
strategischen wirtschaftlichen Denken in Deutschland nach der
Ermordung des Chefs der Deutschen Bank Alfred Herrhausen
gesendet.
Slowakei. Das "Komitee zur Rettung der Kinder Bosniens",
das vom Vorsitzenden der slowakischen Schiller-Stiftung geleitet
wird, hat 3000 regelmäßige Spender in der Slowakei
organisiert, die 300 Kinder in Bosnien und 450 Kinder in Indien
mit monatlich je 50 DM (Bosnien), bzw. 20 DM (Indien)
unterstützen. Die bosnischen und indischen Koordinatoren
besuchen unter großem Medieninteresse die Slowakei und
informieren über ihre Arbeit.
Kroatien. In Gesprächen und Vorträgen in verschiedenen
kroatischen Städten stellt eine Delegation des
Schiller-Instituts die politischen und kulturellen Alternativen
zur Diskussion. Ein Empfang beim Erzbischof von Zadar bildet
einen Höhepunkt des Aufenthalts.
Moskau. In Pravda Pjat erscheint ein Artikel des
Vorsitzenden des Schiller-Instituts in Moskau unter der
Überschrift "Die weltweite 'Finanzpyramide' kann jederzeit
zusammenbrechen".
Tschechien. Allen Parlamentariern und führenden
Institutionen wird das Konzept eines Wiederaufbaus, das sich an
der Nationalbankpolitik Hamiltons orientiert, für das von dem
Jahrhunderthochwasser geschädigte Land zur Verfügung gestellt.
Polen. Bei Wahlveranstaltungen für die bevorstehenden
Parlamentswahlen verteilen Mitglieder des polnischen
Schiller-Instituts in Warschau Flugblätter, auf denen sie den
modernen Wiederaufbau der zerstörten Überflutungsgebiete
verlangen.
September. Der amerikanische Abgordnete Harold James,
Mitglied des "Black Caucus", macht eine Veranstaltungsreise
durch Deutschland und Italien. Er berichtet u.a. über die von
ihm initiierten Anti-Spekulations-Maßnahmen im Parlament von
Pennsylvania.
20. September Dänemark In Kopenhagen treffen sich 35
Teilnehmer aus acht afrikanischen Staaten mit Vertretern des
Schiller-Instituts zu einer Tagung über die Situation auf dem
afrikanischen Kontinent.
Berlin. Zum Thema "China und Infrastruktur" spricht ein
Mitglied des Schiller-Instituts bei einer vielbeachteten
Veranstaltung anläßlich der asiatisch-pazifischen Wochen, die
vom 15. September bis 15. Oktober in Berlin stattfinden.
China. Zwei Wochen lang hält sich Zepp-LaRouche im
September in China auf. Eine zentrale Frage in Peking ist vor
dem Gipfeltreffen zwischen Jiang Zemin und Bill Clinton, wie die
Beziehungen zwischen China und den USA entwickelt werden können,
um die sich verschärfende internationale wirtschaftliche,
politische und soziale Krise zu meistern. Am 5. Oktober
veröffentlicht die größte chinesische Zeitung People's
Daily einen Artikel über Zepp-LaRouches Aufenthalt.
Indien. Im Anschluß an ihren China-Besuch hält sich
Zepp-LaRouche in Indien auf. Sie spricht u.a. bei vier
öffentlichen Veranstaltungen: Am 29. September in der
Jawaharlal-Nehru-Universität in Neu-Delhi. Über eine weitere
Veranstaltung in der Handelskammer Punjab-Haryana-Delhi wird in
den drei führenden englischsprachigen Zeitungen Neu-Delhis
berichtet. Am 2. Oktober spricht sie im Indischen
Internationalen Zentrum, die Veranstaltung wird von dem
ehemaligen Außenminister S.K. Singh geleitet und ist von der
Himalajaschen Forschungs- und Kukturstiftung organisiert worden.
Am 3. Oktober spricht Zepp-LaRouche auf Einladung des Direktors
des "Forschungs- und Informationssystems für Nichtpaktgebundene
und andere Entwicklungsländer" über "Gegenwartsfragen der
Weltwirtschaft".
Oberösterreich/Salzburg. Am 2. Oktober beginnt das
Schiller-Institut mit regelmäßig einmal im Monat stattfindenden
abendlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen in
Salzburg.
Düsseldorf. Seminar über "Bretton Woods II".
Ungarn. Mitglieder des Schiller-Instituts halten sich
Anfang Oktober einige Tage in Budapest auf und präsentieren u.a.
bei einem Seminar in der Szent Laszlo Akademia die Analyse über
den Finanzkollaps und die Initiativen für Bretton-Woods II.
Slowakei. 500 Gäste und Vertreter der Medien folgen der
Einladung der slowakischen Schiller-Stiftung zur Einweihung
eines "Denkmals für ungeborene Kinder" in Bratislava.
5. November "Für ein neues Bretton Woods-System". In der
Stadthalle in Bonn-Bad Godesberg veranstalten die
Nachrichtenagentur EIR aus Wiesbaden gemeinsam mit dem
Schiller-Institut ein internationales Symposium, bei dem
LaRouche über die grundlegende Reorganisation des globalen
Finanz- und Währungssystems und Zepp-LaRouche über die
Entwicklung der Eurasischen Landbrücke als Perspektive zum
Wiederaufbau referiert. U.a. erscheinen Berichte über das
Symposium in der russischen Wochenzeitung Ekonomitscheskaja
Gaseta und in der international verbreiteten
arabischsprachigen Zeitung Al-Hayat.
Moskau. 65 Gäste besuchen ein Seminar über die
Weltfinanzkrise und "Bretton-Woods II".
6. November Heine-Lieder. Studierende der Gesangsklasse
Prof. Reinhard Leisenheimer der Kölner Musikhochschule tragen im
Stadtmuseum in Düsseldorf Heine-Lieder von
Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Franz Schubert und
Richard Strauß vor.
Feierlichkeiten zu Friedrich Schillers 238. Geburtstag. Am
8. November besuchen 150 Gäste ein Schillerfest im Schloß in
Wiesbaden-Biebrich, im schleswig-holsteinischen Alt-Mölln feiern
80 Gäste. Die Schillerfeste finden ein positives Medienecho.
"Deutschland - eine multikulturelle Nation?" ist Thema
des Aktionstags der Studentenorganisation AIESEC am 19. November
an der Universität Gießen. Als Referenten auf dem Podium: Der
Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland Ignatz
Bubis und die stellvertretende Vorsitzende des
Schiller-Instituts.
Polen. In der Zeit zwischen dem 12. und 21. November
halten Vertreter des Schiller-Instituts Vorlesungen und
veranstalten Seminare an Hochschulen und Universitäten in
Krakau, Lublin, Lodz und Warschau. Thema: "Der globale Krach des
Finanzsystems und der Wiederaufbau mit den Methoden der
physischen Ökonomie". Am 13. November findet ein gut besuchtes
Seminar in Warschau statt zum Thema "Für ein neues Bretton
Woods-System".
Nigeria. Zepp-LaRouche wird von der nigerianischen
Regierung in das bevölkerungsreichste Land Afrikas eingeladen
und spricht am 19. November auf dem 4. Nigerianischen
Wirtschaftsgipfel in Abuja über den "Erfolg der chinesischen
Wirtschaftsreform und seine Bedeutung für Nigeria und Afrika."
26.-28. November Turkmenistan. In Aschgabad, der
Hauptstadt Turkmenistans, findet ein internationales Symposium
zum Thema "Zentralasien - regionale Zusammenarbeit für Frieden
und Entwicklung" statt, zu dem Redner des Schiller-Instituts
eingeladen sind.
27. November. Jahrestreffen der ehemaligen politischen
Gefangenen der Slowakei. Anita Gallagher, Mitarbeiterin
LaRouches und politische Gefangene in den USA, schickt eine
Grußbotschaft an die Konferenz, die zu Beginn verlesen wird.
Eine Delegation des Schiller-Instituts informiert die über
hundert Anwesenden über den Stand der Bemühungen um die
Rehabilitierung LaRouches.
27./28. November Bratislava. Zwei Redner des
Schiller-Instituts nehmen am 2. internationalen Symposium
"Ökologie-Ethik-Ökonomie" im Primatialpalais der slowakischen
Hauptstadt Bratislava teil.
30. November Paris. "Schubert und Heine, eine
Herausforderung für Frankreich". Mit Vorträgen und einem
Gesprächskonzert feiert das Schiller-Institut in Paris den
Komponisten Franz Schubert und den Dichter Heinrich Heine, die
beide vor 200 Jahren geboren wurden.
Die Jahreskonferenz des Schiller-Instituts findet am
13./14. Dezember zum Thema "Globaler Crash und
Zivilisationszerfall" statt. 450 Personen nehmen daran teil, die
Hauptreden werden von Helga und Lyndon LaRouche gehalten.
Delegationen aus vielen mittel- und osteuropäischen Ländern, aus
Afrika, Asien und den USA nehmen an der Konferenz teil. LaRouche
spricht über das Thema "Nur eine sokratische Führung kann ein
besseres 21. Jahrhundert schaffen".
16. Dezember Strategieseminar. Vertreter aus Armenien,
China, Georgien, Polen, Rußland, der Slowakei, der Ukraine und
Ungarn treffen sich zu einem ganztägigen Seminar des
Schiller-Instituts.
20. Dezember. Gründung der Afrikanischen
Bürgerrechtsbewegung. Ganztägige Gründungskonferenz in New
York im Beisein von 75 Vertretern aus Nigeria, Sudan, Ruanda,
Burundi, Südafrika, Uganda, China, Kongo-Zaire, Lado, Tansania,
Liberia, Kanada und den Vereinigten Staaten.

4. Januar Dubrovnik. Am Inter-Universitätszentrum von Dubrovnik
findet eine Vortragsveranstaltung statt, zu der das Bistum Dubrovnik
einen Referenten des Schiller-Instituts eingeladen hatte.
Mitte Januar. Helga Zepp-LaRouche veröffentlicht einen "Aufruf
zur Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina".
23. Januar. Die Moskauer Tageszeitung Nesawissimaja Gaseta veröffentlicht
einen Beitrag von Prof. Taras Muraniwskij, Präsident des russischen
Schiller Instituts, über das Thema "Wohin führt uns der polnische
Weg? Sechs Jahre Reform in Polen".
24./25. Januar Bratislava. Auf Einladung des Präsidenten der slowakischen
Schiller Stiftung Dr. Jozef Miklosko halten zwei Vertreter des
Schiller-Instituts aus Deutschland bei einem Seminar vor hochkarätigen
Wirtschaftsfachleuten und Politikern Reden über die wirtschaftspolitischen
Konzepte des Instituts. Verschiedene Zeitungen berichten darüber,
eine Zeitung veröffentlicht eine der Reden über die Situation
der internationalen Finanzmärkte in ganzer Länge.
Januar. Das Schiller-Institut legt eine mehrteilige Video-Dokumentation
des Seminars mit Prof. Norbert Brainin von September 1995 in Dolna
Krupa/Slowakei vor.
Mitte Februar St. Petersburg. Mitglieder des Schiller-Instituts
führen eine Woche lang in St. Petersburg mit einem breiten Spektrum
von Vertretern aus öffentlichen Institutionen, Parteien und Gewerkschaften
politische Gespräche. Außerdem halten sie eine Reihe von Vorträgen
an verschiedenen Fakultäten der Universität.
Februar "Kepler-Jahr". Das Schiller-Institut erklärt 1996 zum
"Kepler-Jahr", welches mit einer Reihe von Seminaren und einer
Kepler-Konferenz gefeiert werden soll. Vor genau 400 Jahren, im
Februar 1596, veröffentlichte Johannes Kepler sein wissenschaftliches
Erstlingswerk "Vorbote einer allgemeinen Weltbeschreibung: das
Weltgeheimnis". Keplers Werk wird heute in den Physikbüchern falsch
dargestellt. Kepler hat lange vor Newton die allgemeine Gravitation
konzipiert, die Astrophysik als neue Wissenschaft entwickelt und
den Kern dessen entdeckt, was wir heute als "Relativitätstheorie"
bezeichnen.
März Poesie. Die "Dichterpflänzchen"
aus Wiesbaden und die Poesieliebhabergruppe
aus Hannover, beide setzen sich aus Mitgliedern des Schiller-Instituts
zusammen, beginnen vermehrt mit öffentlichen Lesungen. Am 18.
März 1996 berichtet die Wormser Zeitung über eine der Veranstaltungen:
"Mit ihren Darbietungen, die sie sich mit Hilfe von Regisseuren
und Schauspielern erarbeitet hatten, bereiteten... die drei Rezitatoren
den Boden, eigene Empfindungen zu wecken und wiederzubeleben...
Wetten, daß viele Besucher nun wieder mal zu einem Dichterband
greifen? Denn das ist das Anliegen der "Dichterpflänzchen", daß
Schönheit und Würde von Sprache und Gefühl nicht untergehen in
der Flut alltäglicher Katastrophenmeldungen und in der Berieselung
durch den allgegenwärtigen Fernseher."
31. März Johannes-Passion. In der wissenschaftlichen Stimmung
von c=256 Hz führen Chor und Orchester des Schiller-Instituts
gemeinsam mit Studierenden des Kirchenkonservatoriums Bratislava
Teile der Johannes-Passion von J. S. Bach in der Kirche St. Anna
in Karlsfeld bei München auf. Die Ausführenden kommen aus insgesamt
10 Nationen.
6./7. April Moskau. An einem Seminar des Schiller-Instituts über
Philosophie und Wirtschaft in der Methodologischen Universität
in Moskau nehmen 60 Personen teil.
Frühjahr. In Ausgabe 2/1996 des Magazins Russian Analytic Review
erscheint ein Essay von Helga Zepp-LaRouche zu der "Frage der
Legitimität der Macht in der Welt heute."
April Bosnien-Herzegowina. Mitglieder des Schiller-Instituts sind
das erste Mal zu Gast in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo. Im
Mittelpunkt der politischen Gespräche stehen der Aufruf Helga
Zepp-LaRouches zur Gründung eines "Komitees zur Rettung der Kinder
Bosniens" sowie der wirtschaftliche Wiederaufbau des Landes.
12.-19. April. Unter Leitung des Vorsitzenden des "Komitees zur
Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina" Miklosko reist eine
internationale Delegation nach Sarajevo und Zagreb und trifft
sich mit Persönlichkeiten des wirtschaftlichen, politischen und
religiösen Lebens.
18.-21. April. Über Leben und Werk Johannes Keplers beginnen im
Rahmen des "Kepler-Jahrs" Vortragsveranstaltungen in Hannover,
Berlin und Dresden.
19. April Warschau. Vor 50 Germanistik-Studenten referiert ein
Mitglied des Schiller-Instituts in der Warschauer Universität
zum Thema "Welche Bedeutung hat Friedrich Schiller für uns heute?"
20. April Afrika-Konferenz in Kopenhagen. Das dänische Schiller-Institut
veranstaltet in Kopenhagen eine dritte Konferenz über die Entwicklung
Afrikas. Die Teilnehmer kamen aus Nigeria, Kamerun, Sierra Leone,
Somalia und Ghana sowie aus Dänemark, Schweden, Kolumbien und
Deutschland.
20. April Schiller-Institut in Polen. Gründungsmitglieder des
Schiller-Instituts in Polen treffen sich in Warschau, um nach
der offiziellen Registrierung beim Warschauer Vereinsgericht den
Vorstand und das Revisionskomitee zu wählen. Anna Kaczor-Wei,
die Herausgeberin der Nowa Solidarnosc, der polnischen Ausgabe
der Neuen Solidarität, wurde zur Vorsitzenden gewählt.
April. Eine Delegation des Schiller-Instituts bereist acht Tage
lang Polen und veranstaltet eine Serie von zwölf Seminaren und
Vorlesungen vor insgesamt 300 Teilnehmern. Die Einladungen dazu
kamen von Parlamentariern verschiedener Parteien, Teilen der Gewerkschaft
Solidarnosc, politischen Parteien und Universitäten.
Ende April Moskau. Lyndon LaRouche und seine Frau besuchen Moskau.
Die russische Akademie der Wissenschaften hatte LaRouche als Hauptredner
zu einem Seminar am 24. April eingeladen, das unter Leitung von
Prof. Leonid Abalkin, Direktor des Wirtschaftsinstituts der Akademie
der Wissenschaften, stattfand. Unter den 60 Teilnehmern des Seminars
waren hochkarätige Wirtschaftsfachleute der Akademie und des Instituts
für Internationale Beziehungen (IMEMO) sowie der ehemalige sowjetische
Ministerpräsident Valentin S. Pawlow. Am 26. April sprachen die
LaRouches vor 70 Mitgliedern und Gästen des Schiller-Instituts
in Moskau. Mitglieder waren auch aus St. Petersburg, der Ukraine
und Georgien gekommen, Gäste kamen aus Nischnij Nowgorod und Rostow
am Don.
3. Mai.
Mitglieder der "Dichterpflänzchen" treten mit einem klassischen
Programm das erste Mal in Thüringen auf.
7. Mai. Bei einer von 200 Teilnehmern besuchten Konferenz der
Politikwissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität
von Mailand ist ein Redner des "Komitees zur Rettung der Kinder"
eingeladen.
Mai. Bei öffentlichen Veranstaltungen in vielen deutschen und
französischen Städten berichten Delegationsmitglieder des Schiller-Instituts,
die Kroatien und Bosnien-Herzegowina bereist hatten, über die
Arbeit des "Komitees zur Rettung der Kinder".
Mai Leibniz-Geburtstag. Vor 350 Jahren, am 21. Juni (nach gregorianischem
Kalender am 1. Juli) 1646 wurde der große Universalgelehrte Gottfried
Wilhelm Leibniz geboren. Das Schiller-Institut beginnt am 9. Mai
in Hannover mit Vorträgen, um den Geburtstag von Leibniz zu würdigen
und sich mit dem Geheimnis seiner Staatskunst auseinanderzusetzen.
7.-9. Mai China. Eine Delegation des Schiller-Instituts unter
Leitung von Helga Zepp-LaRouche nimmt an einem Internationalen
Symposium über die "Wirtschaftliche Entwicklung der Regionen entlang
der neuen eurasischen Landbrücke" in China teil, bei dem 400 Delegierte
aus 34 Ländern und Vertreter 13 internationaler Organisationen
anwesend sind. Die dort von Helga Zepp-LaRouche präsentierte Rede
ist in dieser Broschüre abgedruckt.
16. Mai Slowakei. Auf einer Konferenz von ehemaligen politischen
Gefangenen in der Slowakei, an der 80 Personen teilnahmen, spricht
der Präsident der slowakischen Schiller-Stiftung. Er informiert
u.a. über seine Arbeit als Vorsitzender des "Komitees zur Rettung
der Kinder von Bosnien-Herzegowina" und stellt den Fall des ehemaligen
politischen Gefangenen Lyndon LaRouche vor, der für diese Konferenz
eine Ansprache auf Videoband geschickt hatte.
18. Mai. Die slowakische Zeitung Praca veröffenticht einen ganzseitigen
Artikel über Menschenrechtsverletzungen in den USA am Beispiel
der Fälle von LaRouche, Billington, Anita und Paul Gallagher,
Hecht und Phau.
20. Mai Warschau. Dr. Miklosko wird als Vorsitzender des "Komitees
zur Rettung der Kinder von Bosnien-Herzegowina" vom polnischen
Schiller Institut und dem Katholischen Sozialverband zu einer
Veranstaltung eingeladen. Er spricht vor 60 Gästen zum Thema "Bosnien
und die Verantwortung Europas".
21. Mai. Die Bildungskommission der Duma, des Parlaments der Russischen
Föderation, veranstaltet eine halbtägige Anhörung zum Thema "Bildung
und Nationale Sicherheit". Als einzige internationale Organisation
wurde das Schiller-Institut zu dieser Anhörung eingeladen. 435
Teilnehmern aus den Bereichen Erziehung und Wissenschaft aus Moskau
und den russischen Provinzen hören die Rede des Mitglieds des
Schiller-Instituts, der eine Rückkehr zu den klassischen Grundsätzen
der Humboldtschen Erziehungsreformen fordert.
29. Mai "Handbuch der Stimmung und Register". Die italienische
Ausgabe des "Handbuchs der Stimmung und Register" des Schiller-Instituts
ist erschienen. Die Herausgeber stellen das Buch zusammen mit
anderen Künstlern im traditionsreichen Verdi-Haus in Mailand vor
60 Gästen, überwiegend Sänger, andere Musiker, Musikjournalisten
und -studenten vor.
9. Juni. Das Handbuch wird in Rom gemeinsam mit dem Päpstlichen
Institut für geistliche Musik vorgestellt. Der Bariton Renato
Bruson nimmt an der Konferenz teil.
15. Juni. Mitgliederversammlung des Schiller-Instituts Vereinigung
für Staatskunst e.V.
15. Juni Lyon. Das französische Schiller-Institut veranstaltet
in Lyon eine eintägige Konferenz, die inhaltlich als "Gegenveranstaltung"
zum zwei Wochen später stattfindenden G7-Gipfel konzipiert ist.
19. Juni. Die bosnische Presseagentur TWRA berichtet ausführlich
über das vom Schiller-Institut und dem Center for Peace Studies
der Georgetown University in Washington D.C. gegründete "Komitee
zur Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina".
19. Juni Paris.
Das französische Schiller-Institut verteilt anläßlich
einer Veranstaltung mit Rigoberta Menchu als Ehrengast im französischen
Parlament ein Flugblatt, in dem es u.a. heißt: "Eine wirkliche
Unterstützung für die amerikanischen Indianer bestünde darin,
ihnen Zugang zur weitestentwickelten Wissenschaft und Kultur zu
ermöglichen und sie mit den entsprechenden Technologien zu versorgen,
damit sie sich aus ihren teilweise erbärmlichen Lebensumständen
befreien können."
Juli Peru. Sara Madueno, die Vorsitzende des Schiller-Instituts
aus Peru, hält sich mehrere Wochen in Europa auf und spricht bei
Veranstaltungen über die Hintergründe des Kampfes gegen den Terrorismus
und die Politik des IWF in Peru.
Juli. Zu einem zweitägigen Sommerseminar mit Helga und Lyndon
LaRouche treffen sich 250 Freunde und Mitglieder des Schiller-Instituts.
Die russische Delegation unter Leitung des Vorsitzenden des Schiller-Instituts
aus Moskau Prof. Taras Muraniwskij besucht im Rahmen des Seminars
Nikolaus von Kues Geburtsort Bernkastel-Kues.
31. Juli Slowakei. LaRouche und seine Frau treffen zu einem mehrtägigen
Besuch in der Slowakei ein. Vier gut besuchte öffentliche Veranstaltungen,
eine von 50 Journalisten besuchte Pressekonferenz mit einem anschließenden
großen Medienecho und ein Konzert in Dolná Krupá sind Teil des
umfangreichen Programms.
31. Juli Weimar. Im Marie-Seebach-Stift in Weimar, einem Altersheim
für ehemalige Schauspieler, veranstalten die Dichterpflänzchen
einen Rezitationsnachmittag.
25.-28. August. Eine Delegation des Schiller-Instituts reist zusammen
mit General a.D. Graf von Kielmannsegg zwei Wochen vor den Wahlen
in Bosnien-Herzegowina nach Sarajevo. Kielmannsegg verfaßt danach
eine Lagebeurteilung.
August Poesiearbeit. In einem zweitägigen Seminar diskutieren
die Mitglieder der Dichterpflänzchen aus verschiedenen Städten
mit Helga Zepp-LaRouche über Dichtung und Rezitation.
September. Die slowakische Schiller-Stiftung stellt ihre Arbeit
in einer Veranstaltung mehr als zwanzig verschiedenen slowakischen
Organisationen vor.
11. September. Die arabische Tageszeitung Al Hayat, die in London
erscheint und in der ganzen Welt gelesen wird, veröffentlicht
zwei Artikel über das Schiller-Institut und das von LaRouche entwickelte
Programm der "Oasen"- und "Seidenstraße".
13.-23. September Sudan. Amerikanische Landtagsabgeordnete und
ein ehemaliger Kongreßabgeordneter reisen gemeinsam mit Mitgliedern
des Schiller-Instituts in den Sudan, um Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen
im Sudan nachzugehen.
Oktober. Das Schiller-Institut veröffentlicht ein Memorandum gegen
die Rückführung der bosnischen Kriegsflüchtlinge ohne wirtschaftlichen
Wiederaufbau in Bosnien-Herzegowina. Zu den Erstunterzeichnern
gehören General a.D. Johann A. Graf von Kielmannsegg und General
a.D. Paul-Albert Scherer.
Oktober Solidarnosc. Die Bergbau- und Energiegewerkschaft der
polnischen Solidarnosc übernimmt auf ihrer Jahrestagung das vom
Schiller-Institut ausgearbeitete Wirtschaftsprogramm, das eine
polnische Beteiligung am Ausbau der eurasischen Landbrücke als
Grundlage für einen Wirtschaftsaufschwung fordert.
Oktober Österreich. In verschiedenen österreichischen Städten
und in ländlichen Gegenden finden Veranstaltungen zum Thema "Bauernsterben
und Welthunger" statt.
25. Oktober Moskau. Das Russische Öffentliche Politische Zentrum
und die Moskauer Methodologische Universität veranstalten eine
Tagung zum Thema "Irreguläre Kriegführung
in modernen Machtszenarios",
zu der sie einen Fachmann des Schiller-Instituts einladen.
November Musik. Das "Handbuch über die Grundlagen von Stimmung
und Register" des Schiller-Instituts erscheint in deutscher Sprache
und wird bei Veranstaltungen in verschiedenen Städten vorgestellt.
2. November Afrika. In Bonn demonstrieren Ruander und Mitglieder
des Schiller-Instituts gegen den Völkermord in der Region der
Großen Seen in Afrika. Zur Lage in Afrika veranstaltet das Schiller-Institut
Tagungen.
2. November Friedrich List Tagung. In Weil der Stadt veranstaltet
das Schiller-Institut eine eintägige Konferenz aus Anlaß des 150.
Todestages des Nationalökonomen Friedrich List zum Thema: "Die
Wissenschaft der physikalischen Ökonomie versus Monetarismus und
Globalisierung".
November Zagreb.
Für Studenten der Universität von Zagreb veranstaltet
das Schiller-Institut ein wirtschaftswissenschaftliches Seminar.
November China. Helga Zepp-LaRouches Artikel "China nach 25 Jahren"
wird in der chinesischen Zeitschrift Reference Daily veröffentlicht,
in der chinesische Übersetzungen der wichtigsten internationalen
Artikel erscheinen und die eine Auflage von drei Millionen hat.
Der Artikel hat die Überschrift: "Die deutsche Gründerin des Schiller-Instituts
gibt, 25 Jahre später,
ihre Impressionen über China und die Veränderungen"
wieder.
14. November Leibniz-Tagung. Anläßlich des 350. Geburtstages des
europäischen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz organisiert
die slowakische Schiller-Stiftung in Bratislava eine ganztägige
Konferenz mit Leibniz-Experten aus Deutschland und der Slowakei.
Weitere Fachseminare finden statt, u.a. vor einem Expertengremium
der slowakischen Akademie der Wissenschaften.
November Johannes Kepler.
Anläßlich des 366. Todestages von Johannes
Kepler findet eine Veranstaltung des Schiller-Instituts in Regensburg
statt, wo Kepler am 15. November 1630 gestorben ist. Die Donau
Post widmet der Veranstaltung am 21. November einen großen Artikel
unter der Überschrift: "Johannes Kepler: Ein großer Mensch und
Wissenschaftler."
November Polen. Die Vorsitzende des polnischen Schiller-Instituts
Anna Kaczor Wei und Mitglieder des deutschen Schiller-Instituts
sprechen bei verschiedenen Veranstaltungen in Warschau und Lublin:
u.a. vor einer Gruppe von Wissenschaftlern in der Akademie der
Wissenschaften, vor Parlamentariern, bei einer Tagung des Kultusministeriums,
an der Theologischen Akademie in Warschau, an der katholischen
Universität in Lublin, mit verschiedenen Gruppen der Gewerkschaft
Solidarnosc und mit Repräsentanten der polnischen Industrie. Ausserdem
nimmt das Schiller-Institut am 27. November an einer Debatte im
Regionalfernsehen teil.
November Schillerfeiern. Schillers Geburtstag wird auf Initiative
des Schiller-Instituts erneut an vielen Orten Europas gefeiert.
In Wiesbaden findet ein festlicher Schillerabend statt, dessen
musikalischer Rahmen von Prof. Leisenheimer (Tenor) und Hans Suter
(Klavier) von der Musikhochschule Köln gestaltet wird.
Die "Dichterpflänzchen"
rezitieren aus Schillers Werken. Helga Zepp-LaRouche hält die
Festrede.
25.-27. November Pakistan. Das Schiller-Institut ist offiziell
durch einen Repräsentanten bei dem Arbeitsseminar "Zentralasien:
die innere und äußere Dynamik" in Islamabad vertreten.
30. November. Giuseppe Verdi.
Im Rahmen eines mehrtägigen Arbeitsbesuches
in Italien nehmen Lyndon und Helga LaRouche in Verdis Geburtsort
Busseto an einer vom Schiller-Institut veranstalteten Konferenz
teil, bei der über die Notwendigkeit einer Rückkehr zur Verdi-Stimmung
von c=256 Hz und klassischen Kompositionsprinzipien in der Musik
diskutiert und das italienische "Handbuch der Grundlagen von Stimmung
und Register" vorgestellt wird. Unter den vielen hochrangigen
Konferenzteilnehmern aus dem Musik- und Kulturleben Italiens befinden
sich Carlo Bergonzi, Piero Cappuccilli, Antonella Banaudi, Prof.
Bruno Barosi und Maestro Arturo Sacchetti. Die Konferenz findet
ein breites Medienecho in Italien.
Dezember Komitee Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina. In
der Slowakei veröffentlicht der Vorsitzende der Schiller-Stiftung
Artikel in verschiedenen Zeitungen, in denen er zu einer Unterstützung
der Kinder in Bosnien-Herzegowina aufruft. In wenigen Wochen werden
hunderte von Kindern in Patenschaften "adoptiert" und mit den
gesammelten Spendengeldern materiell unterstützt.
6. Dezember Warschau. Zwei Vertreter des Schiller-Instituts sind
die Hauptredner eines Seminars, das vom polnischen Industrie-
und Handelsministerium und dem Wirtschaftsinstitut der chemischen
Industrie Polens veranstaltet wird. Sie sprechen über "Die Prinzipien
der physikalischen Ökonomie"
und "Die eurasische Landbrücke".
8. Dezember Malaysia. Die Malaiische Zeitung Sun veröffentlicht
einen halbseitigen Artikel über LaRouches Ideen und das Schiller-Institut.
Dezember Ungarn. Aus Anlaß des 40. Jahrestags der Revolution von
1956 veröffentlicht der Leiter des Freundeskreises des ungarischen
Schiller-Instituts Dr. Tibor Kováts, der selbst nach 1956 jahrelang
inhaftiert war, eine politische Stellungnahme zur Situation in
Ungarn.
14.-15. Dezember. Etwa 400 Mitglieder und Gäste treffen sich zur
internationalen Konferenz des Schiller-Instituts in Kiedrich/
Rheingau. Thema: "Unsere Zukunft: Die Wirtschaft der Eurasischen
Landbrücke".
Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Ländern Afrikas,
aus Armenien, Australien, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Irak,
Iran, Pakistan, Polen, Rußland, Slowakei, Ukraine, Ungarn und
aus fast allen westeuropäischen Nationen.
Hauptredner sind Helga und Lyndon LaRouche. Im Rahmen der Konferenz
präsentieren Chor und Orchester des Schiller-Instituts Teile von
Joseph Haydns "Schöpfung"
in der Stimmung c=256 Hz. Vor der Konferenz
fand eine ganztägige Strategiediskussion zwischen den Teilnehmern
aus Osteuropa und LaRouche statt.

21./22. Januar Budapest/Ungarn.
Bei der Konferenz der "Internationalen Assoziation ehemaliger
politischer Gefangener und Opfer des Kommunismus" ist das Schiller-Institut
mit einem Redner präsent. In einer von der Konferenz verabschiedeten
Resolution wird die Rehabilitierung LaRouches gefordert.
Februar Italien. Die italienische Ausgabe von LaRouches Buch "Christentum
und Wirtschaft" erregt in Fach- und Kirchenkreisen Italiens Aufsehen.
Eine Buchrezension der katholischen Nachrichtenagentur ARI beginnt
so: "Es gibt kein Buch, aus dem nicht sein Verfasser spricht;
das Buch, das wir hier besprechen, verrät den Verfasser sofort,
und zwar im vollen geistigen Umfang eines aufgeklärten Ökonomen,
eines Bannerträgers für Freiheit und Gerechtigkeit, eines Mannes
von unbeugsamem Glauben, den er auch unter dramatischen Lebensumständen
nicht sinken ließ".
20. Februar Litauen. In der litauischen Hauptstadt Wilna wird
unter Teilnahme von Mitgliedern des Schiller-Instituts aus Schweden
und Deutschland und 70 Persönlichkeiten der Stadt in der Bibliothek
der Litauischen Akademie der Wissenschaften eine Ausstellung über
"Zehn Jahre politische und kulturelle Arbeit des internationalen
Schiller-Instituts" eröffnet.
20. Februar Moskau. Der Wirtschaftsausschuß der Staatsduma veranstaltet
ein Seminar über "Möglichkeiten zum Schutz desBinnenmarktes und
der Industrieproduktion in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise".
Auf Wunsch einiger Ausschußmitglieder schreibt LaRouche ein Memorandum
über die Perspektiven der russischen Wirtschaft, das den Seminarteilnehmern
von Mitgliedern des Schiller-Instituts vorgestellt wird.
März "Dichterpflänzchen".
Ein Kreis von Poesieliebhabern im Schiller-Institut
findet sich in Hessen als "Dichterpflänzchen"
zusammen, ein ähnlicher
Kreis beginnt in Hannover mit der Arbeit.
4. März. Bei einer zentralen Bosnien-Kundgebung in Stuttgart spricht
eine Rednerin des Schiller-Instituts zu den 7 000 Teilnehmern.
22. März.
In Duisburg findet die Konferenz "Eine moderne Seidenstraße
als Brücke zum Weltfrieden" statt. Hauptredner ist der afrikanische
Staatsmann Godfrey Binaisa.
24. März Warschau. Das Buch LaRouches
"Was Sie schon immer über
Wirtschaft wissen wollten" ist in polnischer Sprache erschienen
und wird in Warschau bei einer Konferenz des Schiller-Instituts
vorgestellt.
April Kiew/Ukraine. Eine Delegation des Schiller-Instituts macht
Vortragsveranstaltungen in Kiew.
5. April. Internationaler Aktionstag für LaRouches Rehabilitierung.
April Nigeria. Eine internationale Delegation des Schiller-Instituts
hält sich in Nigeria auf. Gespräche finden statt mit dem Außen-,
Handels- und Industrieministerium, mit Delegierten der verfassunggebenden
Versammlung. Veranstaltungen werden zum Thema des weltweiten Wirtschaftskollapses
und zur Schaffung eines neuen Finanzsystems durchgeführt.
2. Mai. LaRouche spricht am wirtschaftswissenschaftlichen Institut
der Universität Hamburg über seine Analyse des Kollapses des globalen
Finanzsystems.
6. Mai. In Halle veranstaltet das Schiller-Institut ein Seminar,
bei dem das wissenschaftliche Werk des großen Mathematikers und
Hallenser Gelehrten Georg Cantor in einer Rede von Lyndon LaRouche
gewürdigt wird.
5.-9. Juni Moskau. Lyndon und Helga LaRouche halten sich mit einer
Delegation des Schiller-Instituts zu politischen Gesprächen in
Moskau auf. LaRouche spricht vor Abgeordneten der Staatsduma über
?Das Weltfinanzsystem und die Probleme wirtschaftlichen Wachstums".
LaRouche hielt weitere Vorträge vor dem Wirtschaftsinstitut der
Russischen Akademie der Wissenschaften, der Methodologischen Universität
und der Moskauer Staatsuniversität.
14. Juni. Die stellvertretende Vorsitzende des Schiller-Instituts
Renate Müller De Paoli veröffentlicht eine Unterstützungserklärung
für die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, der es in einer Entscheidung
vor dem Hamburger Landgericht in einem Rechtsstreit mit Gregor
Gysi bei Androhung einer hohen Geldstrafe oder Ordnungshaft untersagt
wurde, diesen weiterhin als "Stasi-Spitzel" zu bezeichnen.
Juni Armenien. Das Schiller-Institut fordert in einer Stellungnahme
freie und faire Wahlen in Armenien.
Juni Kroatien. In Kroatien veranstaltet das Schiller-Institut
verschiedene gut besuchte öffentliche Veranstaltungen.
10. Juni Warschau. Auf Einladung des polnischen katholischen Sozialverbands
ist LaRouche Hauptredner eines von 120 Teilnehmern besuchten Symposiums
zum Thema "Entwicklung ist der neue Name für Frieden in der
Welt, Europa und in Polen."
19.-23. Juni Kiew. Auf Einladung von Natalja Witrenko, Mitglied
des Wirtschaftsausschusses des ukrainischen Parlaments, besuchen
Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche mit einer Delegation des
Schiller-Instituts die Ukraine.
Juli. Das Schiller-Instituts mobilisiert Öffentlichkeit mit einer
Erklärung "Rettet die Menschen von Sebrenica!"
Juli Paris. "Die Wahrheit über Nigeria"
ist Thema einer Konferenz
in Paris. Die Veranstaltung am 11. Juli ist mit 200 Personen gut
besucht. Neben einer hochrangigen nigerianischen Delegation nehmen
der frühere ugandische Präsident Binaisa teil.
Ende Juli. 120 zumeist junge Mitglieder und Gäste nehmen an einem
Studienwochenende über die wissenschaftlichen Konzepte des Schiller-Instituts
in Rheinland-Pfalz teil.
August Minsk. Eine Delegation des Schiller-Instituts hält sich
zu Gesprächen in Minsk/Weißrußland auf.
11. September London. Redner des Schiller-Instituts nehmen an
einer Konferenz des Zentrums für Maghreb-Studien in London teil.
20.-22. September. Meisterklasse von Professor Norbert Brainin.
Norbert Brainin, der Primarius des Amadeus-Quartetts, vermittelt
in einer Meisterklasse im slowakischen Dolna Krupa die grundlegenden
Prinzipien der Motivführung in der klassischen Komposition. Im
vollbesetzten Primatialpalast in Bratislava findet als Höhepunkt
des Seminars ein Konzert mit Norbert Brainin und Günther Ludwig
statt.
25. September Budapest. In Ungarn findet das dritte, gut besuchte
Seminar des Schiller-Instituts statt. Thema: "Der unausweichliche Zusammenbruch
des internationalen Finanzsystems und die Lösung der Krise".
Oktober St. Petersburg. Eine Delegation des Schiller-Instituts
hält sich eine Woche in St. Petersburg auf.
Oktober. Eine Arbeitsgruppe des Schiller-Instituts legt als Diskussionsgrundlage
ein "Dringlichkeitsgesetz zur Wiederbelebung der Volkswirtschaft"
vor.
3. November Konzert anläßlich des Beethovenjahrs 1995. Zu Ehren
des 225. Geburtstags von Beethoven veranstaltet das Schiller-Institut
in Düsseldorf mit Studierenden der Gesangsklassen Prof. Kurt Moll/Prof.
Reinhard Leisenheimer der Musikhochschule Köln ein Beethovenkonzert.
November Schillerfeiern. Schillers 236. Geburtstag wird in vielen
Städten Deutschlands von Mitgliedern des Schiller-Instituts gefeiert.
In Wiesbaden treffen sich 120 Mitglieder und Gäste zu einem festlichen
Abend mit Poesie und Musik, der im wesentlichen von den
"Dichterpflänzchen"gestaltet
wird.
1. Dezember Weimar. Das Schiller-Museum in Weimar wird aufgrund
eines Beschlusses der Stiftung Weimarer Klassik skandalöserweise
geschlossen. Das Schiller-Institut beginnt eine Kampagne für die
Wiedereröffnung des Museums.
2./3. Dezember.Zur internationalen Konferenz des Schiller-Instituts
in Eltville kommen 500 Mitglieder und Gäste des Instituts aus
30 Nationen. Die Konferenz stand unter dem Thema "Die Zukunft
bestimmt die Gegenwart 1996, das Jahr der Entscheidung." Lyndon
LaRouche spricht zum Thema "Wir stehen am Ende einer Epoche",
Helga Zepp-LaRouche sprach zur Frage der Überwindung der Krise
durch eine "Gemeinschaft der Nationen auf der Grundlage
des Naturrechts".
4. Dezember. Im Rahmen der internationalen Konferenz des Schiller-Instituts
findet ein Seminar über die Lage in Osteuropa statt.
Dezember. Das albanische Fernsehen und Radio berichtet über die
Konferenz des Schiller-Instituts und betont, daß Dr. Rugova aus
Kosova, Berater des Ministerpräsidenten der Regierung Kosovas
im Exil, neben Gästen aus 30 anderen Nationen an der Konferenz
teilgenommen und diese auf seine Initiative hin eine Resolution
gegen den großserbischen Terror gegen die albanische Bevölkerung
in Kosova verabschiedet hat.
Dezember Lublin/Polen. Prof. Zajac stellt LaRouches Buch "Was
sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten", das auch in polnischer
Sprache existiert, bei einer Konferenz an der Universität Lublin
vor. Die Konferenz wird von Wirtschaftsfachleuten aus ganz Polen
besucht. Prof. Zajac lehrt an der Krakauer Wirtschaftsakademie,
wo LaRouches Buch mit anderen Schriften des Schiller-Instituts
verbreitet wird. Die Ökonomen der Krakauer Universität gehören
zu den wenigen Experten, die mit Gottfried Wilhelm Leibniz Ideen
zur Wirtschaft vertraut sind.
Dezember. In einer Stellungnahme verurteilt das Schiller-Institut
die am 9. Dezember erfolgte Verhaftung des jordanischen Oppositionspolitikers
Laith Schubeilat.
31. Dezember. ?Don-Giovanni-Projekt". Laienmusiker des Schiller-Instituts
aus mehreren europäischen Ländern präsentieren in Paris erstmals
Ausschnitte aus der Oper Don Giovanni von W.A. Mozart vor Mitgliedern
und Gästen des Instituts.

Januar. Gemeinsame Veranstaltungen in Frankreich, Deutschland
und der Schweiz zwischen der Landwirtekommission des Schiller-Instituts
und VertreternderCoordination Rurale aus Frankreich gegen GATT
und Agrarreform.
16. Januar. Mitgliederversammlung des Schiller-Instituts: "Zehn
Jahre Schiller-Institut".
26. Januar. LaRouche wird nach fünf Jahren politischer Haft auf
Bewährung entlassen.
Polen: Eine regelmäßige Publikation erscheint in polnischer
Sprache.
Frühjahr. Massenflugblatt und Kampagne des Schiller-Instituts
gegen die "UN-Entvölkerungskonferenz in Kairo". Allein in Polen
schicken 11 000 Bürger den Aufruf mit ihrer Unterschrift zurück.
5. März Düsseldorf. Demonstration und Kundgebung mit 1 200
Teilnehmern
für Kosovo und Bosnien: "Das Drehbuch für diesen Völkermord wurde
in London geschrieben."
März. Landwirte der Landwirtekommission des Schiller-Instituts
bereisen zwei Wochen lang den Sudan. Das Projekt wurde gemeinsam
mit dem Landwirtschaftsministerium in Khartum begonnen. Möglichkeiten,
wie europäische Landwirte bei der Entwicklung der Landwirtschaft
behilflich sein können, wurden geprüft.
April Moskau. Lyndon und Helga LaRouche halten sich mehrere Tage
zu Gesprächen mit Wissenschaftlern und Politikern in Moskau auf
und nehmen an verschiedenen Tagungen in wissenschaftlichen und
wirtschaftlichen Institutionen teil.
28./29. April Brüssel. Helga Zepp-LaRouche spricht auf der Konferenz
der "Internationalen Parlamentarier gegen den Völkermord in Bosnien".
Sie attackiert in ihrer vielbeachteten Rede besonders die Fraktion
der Geopolitiker um George Bush und Margaret Thatcher als für
den Balkankrieg verantwortlich.
19. Mai Lemberg/Ukraine. Wirtschaftspolitisches Seminar des Schiller-Instituts
im Management-Zentrum in Lviv.
26./27. Mai Malaysia. Das Schiller-Institut wird zu einer internationalen
?Konferenz gegen die UN-Sanktionen gegen den Irak" in die malaysische
Hauptstadt Kuala Lumpur eingeladen.
25. Juni Lyon. Deutsch-französische Konferenz zum Thema "1944-1994.
Die Widerstandsbewegung damals und heute".
29. Juni. In der Washington Post wird die Anzeige
"UN-Entvölkerungskonferenz
muß verhindert werden" geschaltet.
7.-14. August Studienwoche in Smolenice/Slowakei. Eine Woche lang
diskutieren 120 zumeist junge Teilnehmer aus 17 verschiedenen
Nationen aus Ost und West über die Ideen des Schiller-Institus.
Lyndon LaRouche gehört zu den Hauptrednern der Tagung. Mehrere
Konzerte umrahmen das Programm.
11. August. Eine Anzeige, unterzeichnet von Politikern, Kirchenvertretern,
Juristen, Menschenrechtsaktivisten u.a., wird in der Washington
Post geschaltet: "Offener Brief an den Präsidenten der Vereinigten
Staaten: Lyndon LaRouche muß rehabilitiert werden!"
August. Veranstaltungsserie des Instituts über die malthusianischen
Hintergründe der Kairo-Konferenz in Deutschland.
September. Konzerte in Deutschland mit Künstlern der amerikanischen
Bürgerrechtsbewegung.
10./11. September Kroatien. Während des Besuches des Papstes in
der kroatischen Hauptstadt Zagreb wird ein Flugblatt des Schiller-Instituts
in großer Auflage verteilt: "Populorum progressio: Für die Entwicklung
der Völker kämpfen."
10.-12.Oktober Sudan. Die zweite Konferenz über den Dialog zwischen
den Religionen findet mit 500 Teilnehmern in der sudanesischen
Hauptstadt Khartum statt. Eine Delegation des Schiller-Instituts
nimmt daran teil.
18./19. Oktober Polen. 40 Teilnehmer bei einer Veranstaltung des
Instituts gegen die Ideologie der Kairo-Konferenzplaner in Posen,
30 Teilnehmer bei der gleichen Veranstaltung an der Breslauer
Universität.
21. Oktober Slowakei. Die Musikarbeit des Schiller-Instituts wird
vor Studenten und Professoren des Katholischen Musikkonservatoriums
in Bratislava vorgestellt.
November. In Zagreb findet eine Tagung des Schiller-Instituts
zum Thema "britische Geopolitik" statt.
November.Zu Ehren von Friedrich Schillers 235. Geburtstag werden
in vielen deutschen Städten Schillerfeiern veranstaltet.
19. November Warschau/Polen.
Drei Vertreter des Schiller-Instituts sind als Redner zu
einem großen Familienkongreß, der im polnischen Parlament stattfindet,
eingeladen. Thema: "Die Familie als Garant der sozialen Ordnung".
Veranstalter: Der polnische katholische Sozialverband PZKS. Die
katholische Tageszeitung Slowo berichtet ausführlich über die
Beiträge des Schiller-Instituts.
November Polen. Vertreter des Schiller-Instituts halten sich eine
Woche lang in Polen auf und sprechen in verschiedenen Städten
vor insgesamt 600 Zuhörern aus Politik, Kirche, Universitäten
und Schulen zum Thema "Wiederaufbau der Weltwirtschaft".
26. November Zagreb/Kroatien. Bei einer von der kroatischen Oppositionsbewegung
?Libertas" und der humanitären Organisation "Merhamet" organisierten
Protestdemonstration und Kundgebung, an der mehrere tausend Menschen
teilnehmen, kann u.a. eine Vertreterin des Schiller-Instituts
sprechen.
1.-4. Dezember Ukraine.
An einer Tagung über "Die sozio-ökonomischen
Probleme der Ukraine", die vom ukrainischen Parlament in Kiew
veranstaltet wird, nimmt der Vorsitzende des russischen Schiller-Instituts
als Redner teil. Eine Rede von LaRouche über den "Wirtschaftsaufschwung
in Eurasien" wird verlesen.
10./11. Dezember. In Eltville/Rheingau findet die internationale
Konferenz des Schiller-Instituts mit 500 Teilnehmern statt. 29
Nationen sind vertreten. Helga Zepp-LaRouche und Lyndon LaRouche
greifen Ursprünge und Ziele der Konservativen Revolution an, wie
sie besonders in den USA aktuell sichtbar werden.
17.-23. Dezember Sudan. Die LaRouches besuchen den Sudan und treffen
dort u.a. mit Präsident Bashir und dem islamischen Gelehrten Dr.
Hassan Abdullah al-Turabi zusammen.
Dezember Moskau. Im russischen Magazin Rossija 2010 erscheinen
mehrere Beiträge des russischen Raumfahrtwissenschaftlers Pobisk
Kusnezow über LaRouches "pysikalische Ökonomie".
2./3. Januar Moskau. Zwanzig junge Wissenschaftler, Studenten
und Vertreter verschiedener demokratischer Bewegungen nehmen im
?Haus des Wissens" an einem Seminar des Schiller-Instituts zu
philosophischen und kulturellen Themen teil.
Januar. Demonstrationen und Kundgebungen gegen den großserbischen
Völkermord in Bosnien-Herzegowina finden in verschiedenen deutschen
Städten statt.
17. Januar Irak. Das Komitee zur Rettung der Kinder im Irak gehört
zu den Mitorganisatoren einer Demonstration in Genf anläßlich
des zweiten Jahrestags des Golfkrieges, bei der die Aufhebung
der UN-Sanktionen gegen den Irak gefordert wird.
23. Januar Zagreb. Ganztägiges Seminar für Interessenten des Instituts
in Zagreb.
1.-7. Februar Amman/Jordanien. Auf Einladung des jordanischen
Musikkonservatoriums geben Fachleute des Schiller-Instituts in
Amman Vorlesungen über die Grundsätze der wissenschaftlichen Stimmung
in der Musik.
27./28. Februar. Gemeinsam mit Vertretern der Moskauer Staatsuniversität
für Geisteswissenschaften veranstaltet das Schiller-Institut im
Rheingau ein wissenschaftliches Seminar zur physikalischen Ökonomie
mit Teilnehmern aus Deutschland, Rußland und der Ukraine.
1993 Das Moskauer Schiller-Institut beginnt mit der Publikation
eines russischen Bulletins.
Polen und Kroatien Seit 1993 finden regelmäßige Wochenendseminare
für Studenten mit Vorlesungen über kulturelle, wirtschaftliche
und politische Themen in der polnischen Universitätsstadt Poznan
und in der kroatischen Hauptstadt Zagreb statt.
1993 China. Eine erste Informationsschrift über das Schiller-Institut
erscheint in chinesischer Sprache.
6.-10. April Moskau. Helga Zepp-LaRouche hält sich an der Spitze
einer Delegation des Schiller-Instituts zu politischen Gesprächen
in Moskau auf und tritt als Rednerin bei verschiedenen Veranstaltungen
auf.
25. April Jordanien. Das Nationale Musikkonservatorium, die Noor
Al Hussein Stiftung und das Schiller-Institut fördern ein klassisches
Konzert mit Werken von Mozart, Beethoven und Brahms in Jordanien.
26.-30. April Sudan. Zepp-LaRouche ist die Hauptrednerin bei einer
internationalen Konferenz in Khartoum/Sudan und spricht zum Thema
des ökumenischen Dialogs zwischen den Religionen.
Mai Moskau. Vertreter des Schiller-Instituts erläutern auf einer
Konferenz des Russischen Instituts für Strategische Studien in
Moskau LaRouches Vorschläge für die Ankurbelung der Wirtschaft.
4./5. Juni Bonn. Hundert hochrangige Teilnehmer aus 14 Nationen
diskutieren das Thema "Für eine dauerhafte Friedenssicherung in
Europa" bei einer Konferenz in Bonn. Die "Bonner Erklärung" wird
verabschiedet.
9. Juni Paris. 150 Teilnehmer diskutieren in Paris das Thema "Ist
die Islamische Welt heute Feind Nummer 1 der Neuen Weltordnung?"
24. Juni Zagreb. Im Europäischen Haus in Zagreb diskutieren 40
Teilnehmer über den "geopolitischen Hintergrund der Balkankrise:
1914 und heute".
Juli. Die stellvertretende Vorsitzende des Schiller-Instituts,
Renate Müller De Paoli, wendet sich in einem "Offenen Brief" an
Bundespräsident von Weizsäcker, Bundeskanzler Kohl, alle Länderministerpräsidenten
und die Abgeordneten in den Parlamenten, um die Schließung des
Schiller-Theaters in Berlin zu verhindern.
7. Oktober Slowakei. Gemeinsam mit dem Philosophischen Institut
der Slowakischen Akademie der Wissenschaften findet ein ganztägiges
Seminar in Bratislava statt: "Nikolaus von Cues und Leibniz Konzepte
als Herausforderung für die Gegenwart."
Dezember. Vortragsreihe an der Universität Osijek/
Kroatien.
10.-12. Dezember Deutschland. Internationale Konferenz des Schiller-Instituts
mit 500 Teilnehmern zum Thema "Geschichte als Wissenschaft. Perspektive
für eine weltweite Renaissance."
Februar Prag, Budapest, Kiew. Eine Delegation des Schiller-Instituts
hält sich gemeinsam mit dem ehemaligen peruanischen Fischereiminister
Juan Rebaza zu politischen Gesprächen und Veranstaltungen in Prag,
Budapest und Kiew auf. Kontakte werden geknüpft zwischen Iberoamerika
und Osteuropa.
13. Februar. Das Schiller-Institut fordert in einer öffentlichen
Erklärung die Anerkennung Makedoniens.
März: Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche,
stellt eine umfangreiche Plattform "Warum brauchen wir eine internationale
Koalition für Frieden und Entwicklung?" zur Diskussion.
7./8. März. Parlamentarier und Vertreter verschiedener politischer
Parteien aus Polen, der Ukraine, Ungarn, Deutschland, Italien
und Frankreich kommen in Deutschland zu einer Arbeitstagung des
Schiller-Instituts unter dem Thema "Frieden heißt Entwicklung
die Notwendigkeit eines eurasischen Infrastruktur-Aufbauplans"
zusammen.
März Lemberg/Ukraine.
Vertreter der Landwirtekommission des Schiller-Institus
nehmen an einer Konferenz über die Privatisierung der Landwirtschaft
teil.
6./7. April Warschau. Gemeinsame Konferenz der Landsolidarität/Polen,
des Arbeitskreises Neues Europa/Ungarn und des Schiller-Instituts
zum Thema "Infrastruktur für das neue Europa und ihre Finanzierung."
April Armenien. Kontaktgespräche finden in Armenien statt.
26. Mai Rom. In der päpstlichen Universität Urbaniana veranstaltet
das Schiller-Institut eine Konferenz zum Thema "Christoph Kolumbus.
Die Rolle der Wissenschaft und Evangelisierung bei der Entdeckung
der Neuen Welt". Kardinal Oddi eröffnet die Konferenz mit einer
Rede.
28. Mai Zagreb. Die Arbeit des Schiller-Instituts wird auf einer
gut besuchten Pressekonferenz in Kroatien vorgestellt.
Afrika. Zusammen mit Vertretern aus Sierra Leone, Nigeria, Liberia
und Südafrika gründet das Institut im Mai 1992 eine Afrikanische
Antimalthusianische Liga.
Juni Stettin/Polen. Eine Delegation des Schiller-Instituts knüpft
erste Kontakte in Stettin.
Juli Moskau. Das neugegründete Schiller-Institut in Moskau tritt
mit einem programmatischen Appell "Wege zur Überwindung der Krise
in Rußland" an die Öffentlichkeit.
Massenflugblätter.
In hoher Auflage werden in Deutschland Flugblattkampagnen
zu folgenden Themen gemacht: "Helfen Sie, 40 Millionen Menschen
zu retten." "Um den Hunger in Somalia zu besiegen, brachen wir
keine Kampftruppen, sondern eine neue Entwicklungspolitik!" "Nein
zu Maastricht, ja zu Europa!"
11.August. Veröffentlichung des Aufrufs "Stoppt den Völkermord
auf dem Balkan! Appell an die Regierungen und Parlamente Europas!"
mit zahlreichen Unterzeichnern in der Frank-furter Allgemeinen
Zeitung.
19. August Irak. Eine weitere Nahrungsmittellieferung des vom
Schiller-Institut initiierten "Komitees zur Rettung der Kinder
im Irak" wird nach Bagdad transportiert.
19. August. Helga Zepp-LaRouche richtet in Genf vor einer Unterkommission
der UN-Menschenrechtskommission einen dramatischen Appell an die
Experten, sich für die Freilassung ihre Mannes Lyndon LaRouche
zu engagieren, der in den USA aus politischen Gründen inhaftiert
ist.
26.-29. August Kiew/Ukraine. Eine Delegation des Schiller-Instituts
hält sich auf Einladung der politischen Opposition "Rukh" in Kiew
auf. Bei einer Konferenz über Wirtschaftsfragen stellt die Delegation
die programmatischen Ideen des Schiller-Instituts vor.
September Polen. Das Schiller-Institut nimmt an einem dreitägigen
Symposium der polnischen Gewerkschaft "Solidarität 80" teil.
Oktober. Ein Massenflugblatt von Helga Zepp-LaRouche wird in Deutschland
verteilt: "Deutschland am Scheideweg: Depression oder gezielter
Wirtschaftsaufbau!" Gemeinsam mit dem Club of Life e.V. gibt die
Landwirtekommission eine Broschüre heraus: "Hilfe für Afrika:
Nahrungsmittelnothilfe. Infrastrukturentwicklung. Lösung der Schuldenkrise.
Weltagrarreform mit gerechten Preisen."
2.-4.Oktober Neapel. Das vom Schiller-Institut initiierte "Komitee
zur Rettung der Kinder im Irak" nimmt an einer internationalen
Konferenz in Neapel zum Thema "Lebensrecht der Völker nach dem
Golfkrieg" teil.
10.-14. Oktober Kroatien. Eine Delegation des Schiller-Instituts
und der ehemalige Leiter des Militärischen Abschirmdienstes der
Bundeswehr, Brigadegeneral a.D. Paul Albert Scherer, der das Institut
in sicherheitspolitischen Fragen berät, erhalten in Kroatien ein
genaues politisches und militärisches Lagebild.
30./31. Oktober Moskau. Gemeinsam mit der Moskauer Staatsuniversität
für Geisteswissenschaften veranstaltet das Schiller-Institut eine
erste Wirtschaftskonferenz zum Thema "Alternativen zur Wirtschaftsreform"
mit 50 Teilnehmern. LaRouches Buch Was sie schon immer über Wirtschaft
wissen wollten erscheint in russischer Sprache.
9.-13. November Brasilien Die Vorsitzende des Instituts, Helga
Zepp-LaRouche, nimmt an einer Konferenz über "500 Jahre Evangelisierung
Amerikas" in Anapolis, Brasilien teil.
27. November Mailand. Konferenz über den italienischen Industriellen
Enrico Mattei "Mit Mattei sähe Italien heute anders aus.".
20. Dezember. Delegationen unterschiedlichster Organisationen
treffen sich im Rheingau, um mit dem Schiller-Institut über Wege
zur Beendigung des Krieges in Bosnien zu diskutieren.