1996

4. Januar Dubrovnik. Am Inter-Universitätszentrum von Dubrovnik findet eine Vortragsveranstaltung statt, zu der das Bistum Dubrovnik einen Referenten des Schiller-Instituts eingeladen hatte.
Mitte Januar. Helga Zepp-LaRouche veröffentlicht einen "Aufruf zur Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina".
23. Januar. Die Moskauer Tageszeitung Nesawissimaja Gaseta veröffentlicht einen Beitrag von Prof. Taras Muraniwskij, Präsident des russischen Schiller Instituts, über das Thema "Wohin führt uns der polnische Weg? ­ Sechs Jahre Reform in Polen".
24./25. Januar Bratislava. Auf Einladung des Präsidenten der slowakischen Schiller Stiftung Dr. Jozef Miklosko halten zwei Vertreter des Schiller-Instituts aus Deutschland bei einem Seminar vor hochkarätigen Wirtschaftsfachleuten und Politikern Reden über die wirtschaftspolitischen Konzepte des Instituts. Verschiedene Zeitungen berichten darüber, eine Zeitung veröffentlicht eine der Reden über die Situation der internationalen Finanzmärkte in ganzer Länge.
Januar. Das Schiller-Institut legt eine mehrteilige Video-Dokumentation des Seminars mit Prof. Norbert Brainin von September 1995 in Dolna Krupa/Slowakei vor.
Mitte Februar St. Petersburg. Mitglieder des Schiller-Instituts führen eine Woche lang in St. Petersburg mit einem breiten Spektrum von Vertretern aus öffentlichen Institutionen, Parteien und Gewerkschaften politische Gespräche. Außerdem halten sie eine Reihe von Vorträgen an verschiedenen Fakultäten der Universität.
Februar "Kepler-Jahr". Das Schiller-Institut erklärt 1996 zum "Kepler-Jahr", welches mit einer Reihe von Seminaren und einer Kepler-Konferenz gefeiert werden soll. Vor genau 400 Jahren, im Februar 1596, veröffentlichte Johannes Kepler sein wissenschaftliches Erstlingswerk "Vorbote einer allgemeinen Weltbeschreibung: das Weltgeheimnis". Keplers Werk wird heute in den Physikbüchern falsch dargestellt. Kepler hat lange vor Newton die allgemeine Gravitation konzipiert, die Astrophysik als neue Wissenschaft entwickelt und den Kern dessen entdeckt, was wir heute als "Relativitätstheorie" bezeichnen.
März Poesie. Die "Dichterpflänzchen" aus Wiesbaden und die Poesieliebhabergruppe aus Hannover, beide setzen sich aus Mitgliedern des Schiller-Instituts zusammen, beginnen vermehrt mit öffentlichen Lesungen. Am 18. März 1996 berichtet die Wormser Zeitung über eine der Veranstaltungen: "Mit ihren Darbietungen, die sie sich mit Hilfe von Regisseuren und Schauspielern erarbeitet hatten, bereiteten... die drei Rezitatoren den Boden, eigene Empfindungen zu wecken und wiederzubeleben...
Wetten, daß viele Besucher nun wieder mal zu einem Dichterband greifen? Denn das ist das Anliegen der "Dichterpflänzchen", daß Schönheit und Würde von Sprache und Gefühl nicht untergehen in der Flut alltäglicher Katastrophenmeldungen und in der Berieselung durch den allgegenwärtigen Fernseher."
31. März Johannes-Passion. In der wissenschaftlichen Stimmung von c’=256 Hz führen Chor und Orchester des Schiller-Instituts gemeinsam mit Studierenden des Kirchenkonservatoriums Bratislava Teile der Johannes-Passion von J. S. Bach in der Kirche St. Anna in Karlsfeld bei München auf. Die Ausführenden kommen aus insgesamt 10 Nationen.
6./7. April Moskau. An einem Seminar des Schiller-Instituts über Philosophie und Wirtschaft in der Methodologischen Universität in Moskau nehmen 60 Personen teil.
Frühjahr. In Ausgabe 2/1996 des Magazins Russian Analytic Review erscheint ein Essay von Helga Zepp-LaRouche zu der "Frage der Legitimität der Macht in der Welt heute."
April Bosnien-Herzegowina. Mitglieder des Schiller-Instituts sind das erste Mal zu Gast in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo. Im Mittelpunkt der politischen Gespräche stehen der Aufruf Helga Zepp-LaRouches zur Gründung eines "Komitees zur Rettung der Kinder Bosniens" sowie der wirtschaftliche Wiederaufbau des Landes.
12.-19. April. Unter Leitung des Vorsitzenden des "Komitees zur Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina" Miklosko reist eine internationale Delegation nach Sarajevo und Zagreb und trifft sich mit Persönlichkeiten des wirtschaftlichen, politischen und religiösen Lebens.
18.-21. April. Über Leben und Werk Johannes Keplers beginnen im Rahmen des "Kepler-Jahrs" Vortragsveranstaltungen in Hannover, Berlin und Dresden.
19. April Warschau. Vor 50 Germanistik-Studenten referiert ein Mitglied des Schiller-Instituts in der Warschauer Universität zum Thema "Welche Bedeutung hat Friedrich Schiller für uns heute?"
20. April Afrika-Konferenz in Kopenhagen. Das dänische Schiller-Institut veranstaltet in Kopenhagen eine dritte Konferenz über die Entwicklung Afrikas. Die Teilnehmer kamen aus Nigeria, Kamerun, Sierra Leone, Somalia und Ghana sowie aus Dänemark, Schweden, Kolumbien und Deutschland.
20. April Schiller-Institut in Polen. Gründungsmitglieder des Schiller-Instituts in Polen treffen sich in Warschau, um nach der offiziellen Registrierung beim Warschauer Vereinsgericht den Vorstand und das Revisionskomitee zu wählen. Anna Kaczor-Wei, die Herausgeberin der Nowa Solidarnosc, der polnischen Ausgabe der Neuen Solidarität, wurde zur Vorsitzenden gewählt.
April. Eine Delegation des Schiller-Instituts bereist acht Tage lang Polen und veranstaltet eine Serie von zwölf Seminaren und Vorlesungen vor insgesamt 300 Teilnehmern. Die Einladungen dazu kamen von Parlamentariern verschiedener Parteien, Teilen der Gewerkschaft Solidarnosc, politischen Parteien und Universitäten.
Ende April Moskau. Lyndon LaRouche und seine Frau besuchen Moskau. Die russische Akademie der Wissenschaften hatte LaRouche als Hauptredner zu einem Seminar am 24. April eingeladen, das unter Leitung von Prof. Leonid Abalkin, Direktor des Wirtschaftsinstituts der Akademie der Wissenschaften, stattfand. Unter den 60 Teilnehmern des Seminars waren hochkarätige Wirtschaftsfachleute der Akademie und des Instituts für Internationale Beziehungen (IMEMO) sowie der ehemalige sowjetische Ministerpräsident Valentin S. Pawlow. Am 26. April sprachen die LaRouches vor 70 Mitgliedern und Gästen des Schiller-Instituts in Moskau. Mitglieder waren auch aus St. Petersburg, der Ukraine und Georgien gekommen, Gäste kamen aus Nischnij Nowgorod und Rostow am Don.
3. Mai. Mitglieder der "Dichterpflänzchen" treten mit einem klassischen Programm das erste Mal in Thüringen auf.
7. Mai. Bei einer von 200 Teilnehmern besuchten Konferenz der Politikwissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität von Mailand ist ein Redner des "Komitees zur Rettung der Kinder" eingeladen.
Mai. Bei öffentlichen Veranstaltungen in vielen deutschen und französischen Städten berichten Delegationsmitglieder des Schiller-Instituts, die Kroatien und Bosnien-Herzegowina bereist hatten, über die Arbeit des "Komitees zur Rettung der Kinder".
Mai Leibniz-Geburtstag. Vor 350 Jahren, am 21. Juni (nach gregorianischem Kalender am 1. Juli) 1646 wurde der große Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz geboren. Das Schiller-Institut beginnt am 9. Mai in Hannover mit Vorträgen, um den Geburtstag von Leibniz zu würdigen und sich mit dem Geheimnis seiner Staatskunst auseinanderzusetzen.
7.-9. Mai China. Eine Delegation des Schiller-Instituts unter Leitung von Helga Zepp-LaRouche nimmt an einem Internationalen Symposium über die "Wirtschaftliche Entwicklung der Regionen entlang der neuen eurasischen Landbrücke" in China teil, bei dem 400 Delegierte aus 34 Ländern und Vertreter 13 internationaler Organisationen anwesend sind. Die dort von Helga Zepp-LaRouche präsentierte Rede ist in dieser Broschüre abgedruckt.
16. Mai Slowakei. Auf einer Konferenz von ehemaligen politischen Gefangenen in der Slowakei, an der 80 Personen teilnahmen, spricht der Präsident der slowakischen Schiller-Stiftung. Er informiert u.a. über seine Arbeit als Vorsitzender des "Komitees zur Rettung der Kinder von Bosnien-Herzegowina" und stellt den Fall des ehemaligen politischen Gefangenen Lyndon LaRouche vor, der für diese Konferenz eine Ansprache auf Videoband geschickt hatte.
18. Mai. Die slowakische Zeitung Praca veröffenticht einen ganzseitigen Artikel über Menschenrechtsverletzungen in den USA am Beispiel der Fälle von LaRouche, Billington, Anita und Paul Gallagher, Hecht und Phau.
20. Mai Warschau. Dr. Miklosko wird als Vorsitzender des "Komitees zur Rettung der Kinder von Bosnien-Herzegowina" vom polnischen Schiller Institut und dem Katholischen Sozialverband zu einer Veranstaltung eingeladen. Er spricht vor 60 Gästen zum Thema "Bosnien und die Verantwortung Europas".
21. Mai. Die Bildungskommission der Duma, des Parlaments der Russischen Föderation, veranstaltet eine halbtägige Anhörung zum Thema "Bildung und Nationale Sicherheit". Als einzige internationale Organisation wurde das Schiller-Institut zu dieser Anhörung eingeladen. 435 Teilnehmern aus den Bereichen Erziehung und Wissenschaft aus Moskau und den russischen Provinzen hören die Rede des Mitglieds des Schiller-Instituts, der eine Rückkehr zu den klassischen Grundsätzen der Humboldtschen Erziehungsreformen fordert.
29. Mai "Handbuch der Stimmung und Register". Die italienische Ausgabe des "Handbuchs der Stimmung und Register" des Schiller-Instituts ist erschienen. Die Herausgeber stellen das Buch zusammen mit anderen Künstlern im traditionsreichen Verdi-Haus in Mailand vor 60 Gästen, überwiegend Sänger, andere Musiker, Musikjournalisten und -studenten vor.
9. Juni. Das Handbuch wird in Rom gemeinsam mit dem Päpstlichen Institut für geistliche Musik vorgestellt. Der Bariton Renato Bruson nimmt an der Konferenz teil.
15. Juni. Mitgliederversammlung des Schiller-Instituts Vereinigung für Staatskunst e.V.
15. Juni Lyon. Das französische Schiller-Institut veranstaltet in Lyon eine eintägige Konferenz, die inhaltlich als "Gegenveranstaltung" zum zwei Wochen später stattfindenden G7-Gipfel konzipiert ist.
19. Juni. Die bosnische Presseagentur TWRA berichtet ausführlich über das vom Schiller-Institut und dem Center for Peace Studies der Georgetown University in Washington D.C. gegründete "Komitee zur Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina".
19. Juni Paris. Das französische Schiller-Institut verteilt anläßlich einer Veranstaltung mit Rigoberta Menchu als Ehrengast im französischen Parlament ein Flugblatt, in dem es u.a. heißt: "Eine wirkliche Unterstützung für die amerikanischen Indianer bestünde darin, ihnen Zugang zur weitestentwickelten Wissenschaft und Kultur zu ermöglichen und sie mit den entsprechenden Technologien zu versorgen, damit sie sich aus ihren teilweise erbärmlichen Lebensumständen befreien können."
Juli Peru. Sara Madueno, die Vorsitzende des Schiller-Instituts aus Peru, hält sich mehrere Wochen in Europa auf und spricht bei Veranstaltungen über die Hintergründe des Kampfes gegen den Terrorismus und die Politik des IWF in Peru.
Juli. Zu einem zweitägigen Sommerseminar mit Helga und Lyndon LaRouche treffen sich 250 Freunde und Mitglieder des Schiller-Instituts. Die russische Delegation unter Leitung des Vorsitzenden des Schiller-Instituts aus Moskau Prof. Taras Muraniwskij besucht im Rahmen des Seminars Nikolaus von Kues’ Geburtsort Bernkastel-Kues.
31. Juli Slowakei. LaRouche und seine Frau treffen zu einem mehrtägigen Besuch in der Slowakei ein. Vier gut besuchte öffentliche Veranstaltungen, eine von 50 Journalisten besuchte Pressekonferenz mit einem anschließenden großen Medienecho und ein Konzert in Dolná Krupá sind Teil des umfangreichen Programms.
31. Juli Weimar. Im Marie-Seebach-Stift in Weimar, einem Altersheim für ehemalige Schauspieler, veranstalten die Dichterpflänzchen einen Rezitationsnachmittag.
25.-28. August. Eine Delegation des Schiller-Instituts reist zusammen mit General a.D. Graf von Kielmannsegg zwei Wochen vor den Wahlen in Bosnien-Herzegowina nach Sarajevo. Kielmannsegg verfaßt danach eine Lagebeurteilung.
August Poesiearbeit. In einem zweitägigen Seminar diskutieren die Mitglieder der Dichterpflänzchen aus verschiedenen Städten mit Helga Zepp-LaRouche über Dichtung und Rezitation.
September. Die slowakische Schiller-Stiftung stellt ihre Arbeit in einer Veranstaltung mehr als zwanzig verschiedenen slowakischen Organisationen vor.
11. September. Die arabische Tageszeitung Al Hayat, die in London erscheint und in der ganzen Welt gelesen wird, veröffentlicht zwei Artikel über das Schiller-Institut und das von LaRouche entwickelte Programm der "Oasen"- und "Seidenstraße".
13.-23. September Sudan. Amerikanische Landtagsabgeordnete und ein ehemaliger Kongreßabgeordneter reisen gemeinsam mit Mitgliedern des Schiller-Instituts in den Sudan, um Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen im Sudan nachzugehen.
Oktober. Das Schiller-Institut veröffentlicht ein Memorandum gegen die Rückführung der bosnischen Kriegsflüchtlinge ohne wirtschaftlichen Wiederaufbau in Bosnien-Herzegowina. Zu den Erstunterzeichnern gehören General a.D. Johann A. Graf von Kielmannsegg und General a.D. Paul-Albert Scherer.
Oktober Solidarnosc. Die Bergbau- und Energiegewerkschaft der polnischen Solidarnosc übernimmt auf ihrer Jahrestagung das vom Schiller-Institut ausgearbeitete Wirtschaftsprogramm, das eine polnische Beteiligung am Ausbau der eurasischen Landbrücke als Grundlage für einen Wirtschaftsaufschwung fordert.
Oktober Österreich. In verschiedenen österreichischen Städten und in ländlichen Gegenden finden Veranstaltungen zum Thema "Bauernsterben und Welthunger" statt.
25. Oktober Moskau. Das Russische Öffentliche Politische Zentrum und die Moskauer Methodologische Universität veranstalten eine Tagung zum Thema "Irreguläre Kriegführung in modernen Machtszenarios", zu der sie einen Fachmann des Schiller-Instituts einladen.
November Musik. Das "Handbuch über die Grundlagen von Stimmung und Register" des Schiller-Instituts erscheint in deutscher Sprache und wird bei Veranstaltungen in verschiedenen Städten vorgestellt.
2. November Afrika. In Bonn demonstrieren Ruander und Mitglieder des Schiller-Instituts gegen den Völkermord in der Region der Großen Seen in Afrika. Zur Lage in Afrika veranstaltet das Schiller-Institut Tagungen.
2. November Friedrich List Tagung. In Weil der Stadt veranstaltet das Schiller-Institut eine eintägige Konferenz aus Anlaß des 150. Todestages des Nationalökonomen Friedrich List zum Thema: "Die Wissenschaft der physikalischen Ökonomie versus Monetarismus und Globalisierung".
November Zagreb. Für Studenten der Universität von Zagreb veranstaltet das Schiller-Institut ein wirtschaftswissenschaftliches Seminar.
November China. Helga Zepp-LaRouches Artikel "China nach 25 Jahren" wird in der chinesischen Zeitschrift Reference Daily veröffentlicht, in der chinesische Übersetzungen der wichtigsten internationalen Artikel erscheinen und die eine Auflage von drei Millionen hat. Der Artikel hat die Überschrift: "Die deutsche Gründerin des Schiller-Instituts gibt, 25 Jahre später, ihre Impressionen über China und die Veränderungen" wieder.
14. November Leibniz-Tagung. Anläßlich des 350. Geburtstages des europäischen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz organisiert die slowakische Schiller-Stiftung in Bratislava eine ganztägige Konferenz mit Leibniz-Experten aus Deutschland und der Slowakei. Weitere Fachseminare finden statt, u.a. vor einem Expertengremium der slowakischen Akademie der Wissenschaften.
November Johannes Kepler. Anläßlich des 366. Todestages von Johannes Kepler findet eine Veranstaltung des Schiller-Instituts in Regensburg statt, wo Kepler am 15. November 1630 gestorben ist. Die Donau Post widmet der Veranstaltung am 21. November einen großen Artikel unter der Überschrift: "Johannes Kepler: Ein großer Mensch und Wissenschaftler."
November Polen. Die Vorsitzende des polnischen Schiller-Instituts Anna Kaczor Wei und Mitglieder des deutschen Schiller-Instituts sprechen bei verschiedenen Veranstaltungen in Warschau und Lublin: u.a. vor einer Gruppe von Wissenschaftlern in der Akademie der Wissenschaften, vor Parlamentariern, bei einer Tagung des Kultusministeriums, an der Theologischen Akademie in Warschau, an der katholischen Universität in Lublin, mit verschiedenen Gruppen der Gewerkschaft Solidarnosc und mit Repräsentanten der polnischen Industrie. Ausserdem nimmt das Schiller-Institut am 27. November an einer Debatte im Regionalfernsehen teil.
November Schillerfeiern. Schillers Geburtstag wird auf Initiative des Schiller-Instituts erneut an vielen Orten Europas gefeiert. In Wiesbaden findet ein festlicher Schillerabend statt, dessen musikalischer Rahmen von Prof. Leisenheimer (Tenor) und Hans Suter (Klavier) von der Musikhochschule Köln gestaltet wird. Die "Dichterpflänzchen" rezitieren aus Schillers Werken. Helga Zepp-LaRouche hält die Festrede.
25.-27. November Pakistan. Das Schiller-Institut ist offiziell durch einen Repräsentanten bei dem Arbeitsseminar "Zentralasien: die innere und äußere Dynamik" in Islamabad vertreten.
30. November. Giuseppe Verdi. Im Rahmen eines mehrtägigen Arbeitsbesuches in Italien nehmen Lyndon und Helga LaRouche in Verdis Geburtsort Busseto an einer vom Schiller-Institut veranstalteten Konferenz teil, bei der über die Notwendigkeit einer Rückkehr zur Verdi-Stimmung von c’=256 Hz und klassischen Kompositionsprinzipien in der Musik diskutiert und das italienische "Handbuch der Grundlagen von Stimmung und Register" vorgestellt wird. Unter den vielen hochrangigen Konferenzteilnehmern aus dem Musik- und Kulturleben Italiens befinden sich Carlo Bergonzi, Piero Cappuccilli, Antonella Banaudi, Prof. Bruno Barosi und Maestro Arturo Sacchetti. Die Konferenz findet ein breites Medienecho in Italien.
Dezember Komitee Rettung der Kinder in Bosnien-Herzegowina. In der Slowakei veröffentlicht der Vorsitzende der Schiller-Stiftung Artikel in verschiedenen Zeitungen, in denen er zu einer Unterstützung der Kinder in Bosnien-Herzegowina aufruft. In wenigen Wochen werden hunderte von Kindern in Patenschaften "adoptiert" und mit den gesammelten Spendengeldern materiell unterstützt.
6. Dezember Warschau. Zwei Vertreter des Schiller-Instituts sind die Hauptredner eines Seminars, das vom polnischen Industrie- und Handelsministerium und dem Wirtschaftsinstitut der chemischen Industrie Polens veranstaltet wird. Sie sprechen über "Die Prinzipien der physikalischen Ökonomie" und "Die eurasische Landbrücke".
8. Dezember Malaysia. Die Malaiische Zeitung Sun veröffentlicht einen halbseitigen Artikel über LaRouches Ideen und das Schiller-Institut.
Dezember Ungarn. Aus Anlaß des 40. Jahrestags der Revolution von 1956 veröffentlicht der Leiter des Freundeskreises des ungarischen Schiller-Instituts Dr. Tibor Kováts, der selbst nach 1956 jahrelang inhaftiert war, eine politische Stellungnahme zur Situation in Ungarn.
14.-15. Dezember. Etwa 400 Mitglieder und Gäste treffen sich zur internationalen Konferenz des Schiller-Instituts in Kiedrich/ Rheingau. Thema: "Unsere Zukunft: Die Wirtschaft der Eurasischen Landbrücke". Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Ländern Afrikas, aus Armenien, Australien, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Irak, Iran, Pakistan, Polen, Rußland, Slowakei, Ukraine, Ungarn und aus fast allen westeuropäischen Nationen.
Hauptredner sind Helga und Lyndon LaRouche. Im Rahmen der Konferenz präsentieren Chor und Orchester des Schiller-Instituts Teile von Joseph Haydns "Schöpfung" in der Stimmung c’=256 Hz. Vor der Konferenz fand eine ganztägige Strategiediskussion zwischen den Teilnehmern aus Osteuropa und LaRouche statt.