1995

21./22. Januar Budapest/Ungarn. Bei der Konferenz der "Internationalen Assoziation ehemaliger politischer Gefangener und Opfer des Kommunismus" ist das Schiller-Institut mit einem Redner präsent. In einer von der Konferenz verabschiedeten Resolution wird die Rehabilitierung LaRouches gefordert.
Februar Italien. Die italienische Ausgabe von LaRouches Buch "Christentum und Wirtschaft" erregt in Fach- und Kirchenkreisen Italiens Aufsehen. Eine Buchrezension der katholischen Nachrichtenagentur ARI beginnt so: "Es gibt kein Buch, aus dem nicht sein Verfasser spricht; das Buch, das wir hier besprechen, verrät den Verfasser sofort, und zwar im vollen geistigen Umfang eines aufgeklärten Ökonomen, eines Bannerträgers für Freiheit und Gerechtigkeit, eines Mannes von unbeugsamem Glauben, den er auch unter dramatischen Lebensumständen nicht sinken ließ".
20. Februar Litauen. In der litauischen Hauptstadt Wilna wird unter Teilnahme von Mitgliedern des Schiller-Instituts aus Schweden und Deutschland und 70 Persönlichkeiten der Stadt in der Bibliothek der Litauischen Akademie der Wissenschaften eine Ausstellung über "Zehn Jahre politische und kulturelle Arbeit des internationalen Schiller-Instituts" eröffnet.
20. Februar Moskau. Der Wirtschaftsausschuß der Staatsduma veranstaltet ein Seminar über "Möglichkeiten zum Schutz desBinnenmarktes und der Industrieproduktion in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise". Auf Wunsch einiger Ausschußmitglieder schreibt LaRouche ein Memorandum über die Perspektiven der russischen Wirtschaft, das den Seminarteilnehmern von Mitgliedern des Schiller-Instituts vorgestellt wird.
März "Dichterpflänzchen". Ein Kreis von Poesieliebhabern im Schiller-Institut findet sich in Hessen als "Dichterpflänzchen" zusammen, ein ähnlicher Kreis beginnt in Hannover mit der Arbeit.
4. März. Bei einer zentralen Bosnien-Kundgebung in Stuttgart spricht eine Rednerin des Schiller-Instituts zu den 7 000 Teilnehmern.
22. März. In Duisburg findet die Konferenz "Eine moderne Seidenstraße als Brücke zum Weltfrieden" statt. Hauptredner ist der afrikanische Staatsmann Godfrey Binaisa.
24. März Warschau. Das Buch LaRouches "Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten" ist in polnischer Sprache erschienen und wird in Warschau bei einer Konferenz des Schiller-Instituts vorgestellt.
April Kiew/Ukraine. Eine Delegation des Schiller-Instituts macht Vortragsveranstaltungen in Kiew.
5. April. Internationaler Aktionstag für LaRouches Rehabilitierung.
April Nigeria. Eine internationale Delegation des Schiller-Instituts hält sich in Nigeria auf. Gespräche finden statt mit dem Außen-, Handels- und Industrieministerium, mit Delegierten der verfassunggebenden Versammlung. Veranstaltungen werden zum Thema des weltweiten Wirtschaftskollapses und zur Schaffung eines neuen Finanzsystems durchgeführt.
2. Mai. LaRouche spricht am wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg über seine Analyse des Kollapses des globalen Finanzsystems.
6. Mai. In Halle veranstaltet das Schiller-Institut ein Seminar, bei dem das wissenschaftliche Werk des großen Mathematikers und Hallenser Gelehrten Georg Cantor in einer Rede von Lyndon LaRouche gewürdigt wird.
5.-9. Juni Moskau. Lyndon und Helga LaRouche halten sich mit einer Delegation des Schiller-Instituts zu politischen Gesprächen in Moskau auf. LaRouche spricht vor Abgeordneten der Staatsduma über ?Das Weltfinanzsystem und die Probleme wirtschaftlichen Wachstums". LaRouche hielt weitere Vorträge vor dem Wirtschaftsinstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften, der Methodologischen Universität und der Moskauer Staatsuniversität.
14. Juni. Die stellvertretende Vorsitzende des Schiller-Instituts Renate Müller De Paoli veröffentlicht eine Unterstützungserklärung für die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, der es in einer Entscheidung vor dem Hamburger Landgericht in einem Rechtsstreit mit Gregor Gysi bei Androhung einer hohen Geldstrafe oder Ordnungshaft untersagt wurde, diesen weiterhin als "Stasi-Spitzel" zu bezeichnen.
Juni Armenien. Das Schiller-Institut fordert in einer Stellungnahme freie und faire Wahlen in Armenien.
Juni Kroatien. In Kroatien veranstaltet das Schiller-Institut verschiedene gut besuchte öffentliche Veranstaltungen.
10. Juni Warschau. Auf Einladung des polnischen katholischen Sozialverbands ist LaRouche Hauptredner eines von 120 Teilnehmern besuchten Symposiums zum Thema "Entwicklung ist der neue Name für Frieden ­ in der Welt, Europa und in Polen."
19.-23. Juni Kiew. Auf Einladung von Natalja Witrenko, Mitglied des Wirtschaftsausschusses des ukrainischen Parlaments, besuchen Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche mit einer Delegation des Schiller-Instituts die Ukraine.
Juli. Das Schiller-Instituts mobilisiert Öffentlichkeit mit einer Erklärung "Rettet die Menschen von Sebrenica!"
Juli Paris. "Die Wahrheit über Nigeria" ist Thema einer Konferenz in Paris. Die Veranstaltung am 11. Juli ist mit 200 Personen gut besucht. Neben einer hochrangigen nigerianischen Delegation nehmen der frühere ugandische Präsident Binaisa teil.
Ende Juli. 120 zumeist junge Mitglieder und Gäste nehmen an einem Studienwochenende über die wissenschaftlichen Konzepte des Schiller-Instituts in Rheinland-Pfalz teil.
August Minsk. Eine Delegation des Schiller-Instituts hält sich zu Gesprächen in Minsk/Weißrußland auf.
11. September London. Redner des Schiller-Instituts nehmen an einer Konferenz des Zentrums für Maghreb-Studien in London teil.
20.-22. September. Meisterklasse von Professor Norbert Brainin. Norbert Brainin, der Primarius des Amadeus-Quartetts, vermittelt in einer Meisterklasse im slowakischen Dolna Krupa die grundlegenden Prinzipien der Motivführung in der klassischen Komposition. Im vollbesetzten Primatialpalast in Bratislava findet als Höhepunkt des Seminars ein Konzert mit Norbert Brainin und Günther Ludwig statt.
25. September Budapest. In Ungarn findet das dritte, gut besuchte Seminar des Schiller-Instituts statt. Thema: "Der unausweichliche Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems und die Lösung der Krise".
Oktober St. Petersburg. Eine Delegation des Schiller-Instituts hält sich eine Woche in St. Petersburg auf.
Oktober. Eine Arbeitsgruppe des Schiller-Instituts legt als Diskussionsgrundlage ein "Dringlichkeitsgesetz zur Wiederbelebung der Volkswirtschaft" vor.
3. November Konzert anläßlich des Beethovenjahrs 1995. Zu Ehren des 225. Geburtstags von Beethoven veranstaltet das Schiller-Institut in Düsseldorf mit Studierenden der Gesangsklassen Prof. Kurt Moll/Prof. Reinhard Leisenheimer der Musikhochschule Köln ein Beethovenkonzert.
November Schillerfeiern. Schillers 236. Geburtstag wird in vielen Städten Deutschlands von Mitgliedern des Schiller-Instituts gefeiert. In Wiesbaden treffen sich 120 Mitglieder und Gäste zu einem festlichen Abend mit Poesie und Musik, der im wesentlichen von den "Dichterpflänzchen"gestaltet wird.
1. Dezember Weimar. Das Schiller-Museum in Weimar wird aufgrund eines Beschlusses der Stiftung Weimarer Klassik skandalöserweise geschlossen. Das Schiller-Institut beginnt eine Kampagne für die Wiedereröffnung des Museums.
2./3. Dezember.Zur internationalen Konferenz des Schiller-Instituts in Eltville kommen 500 Mitglieder und Gäste des Instituts aus 30 Nationen. Die Konferenz stand unter dem Thema "Die Zukunft bestimmt die Gegenwart ­ 1996, das Jahr der Entscheidung." Lyndon LaRouche spricht zum Thema "Wir stehen am Ende einer Epoche", Helga Zepp-LaRouche sprach zur Frage der Überwindung der Krise durch eine "Gemeinschaft der Nationen auf der Grundlage des Naturrechts".
4. Dezember. Im Rahmen der internationalen Konferenz des Schiller-Instituts findet ein Seminar über die Lage in Osteuropa statt.
Dezember. Das albanische Fernsehen und Radio berichtet über die Konferenz des Schiller-Instituts und betont, daß Dr. Rugova aus Kosova, Berater des Ministerpräsidenten der Regierung Kosovas im Exil, neben Gästen aus 30 anderen Nationen an der Konferenz teilgenommen und diese auf seine Initiative hin eine Resolution gegen den großserbischen Terror gegen die albanische Bevölkerung in Kosova verabschiedet hat.
Dezember Lublin/Polen. Prof. Zajac stellt LaRouches Buch "Was sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten", das auch in polnischer Sprache existiert, bei einer Konferenz an der Universität Lublin vor. Die Konferenz wird von Wirtschaftsfachleuten aus ganz Polen besucht. Prof. Zajac lehrt an der Krakauer Wirtschaftsakademie, wo LaRouches Buch mit anderen Schriften des Schiller-Instituts verbreitet wird. Die Ökonomen der Krakauer Universität gehören zu den wenigen Experten, die mit Gottfried Wilhelm Leibniz’ Ideen zur Wirtschaft vertraut sind.
Dezember. In einer Stellungnahme verurteilt das Schiller-Institut die am 9. Dezember erfolgte Verhaftung des jordanischen Oppositionspolitikers Laith Schubeilat.
31. Dezember. ?Don-Giovanni-Projekt". Laienmusiker des Schiller-Instituts aus mehreren europäischen Ländern präsentieren in Paris erstmals Ausschnitte aus der Oper Don Giovanni von W.A. Mozart vor Mitgliedern und Gästen des Instituts.