1994

Januar. Gemeinsame Veranstaltungen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz zwischen der Landwirtekommission des Schiller-Instituts und VertreternderCoordination Rurale aus Frankreich gegen GATT und Agrarreform.
16. Januar. Mitgliederversammlung des Schiller-Instituts: "Zehn Jahre Schiller-Institut".
26. Januar. LaRouche wird nach fünf Jahren politischer Haft auf Bewährung entlassen.
Polen: Eine regelmäßige Publikation erscheint in polnischer Sprache.
Frühjahr. Massenflugblatt und Kampagne des Schiller-Instituts gegen die "UN-Entvölkerungskonferenz in Kairo". Allein in Polen schicken 11 000 Bürger den Aufruf mit ihrer Unterschrift zurück.
5. März Düsseldorf. Demonstration und Kundgebung mit 1 200 Teilnehmern für Kosovo und Bosnien: "Das Drehbuch für diesen Völkermord wurde in London geschrieben."
März. Landwirte der Landwirtekommission des Schiller-Instituts bereisen zwei Wochen lang den Sudan. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium in Khartum begonnen. Möglichkeiten, wie europäische Landwirte bei der Entwicklung der Landwirtschaft behilflich sein können, wurden geprüft.
April Moskau. Lyndon und Helga LaRouche halten sich mehrere Tage zu Gesprächen mit Wissenschaftlern und Politikern in Moskau auf und nehmen an verschiedenen Tagungen in wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen teil.
28./29. April Brüssel. Helga Zepp-LaRouche spricht auf der Konferenz der "Internationalen Parlamentarier gegen den Völkermord in Bosnien". Sie attackiert in ihrer vielbeachteten Rede besonders die Fraktion der Geopolitiker um George Bush und Margaret Thatcher als für den Balkankrieg verantwortlich.
19. Mai Lemberg/Ukraine. Wirtschaftspolitisches Seminar des Schiller-Instituts im Management-Zentrum in Lviv.
26./27. Mai Malaysia. Das Schiller-Institut wird zu einer internationalen ?Konferenz gegen die UN-Sanktionen gegen den Irak" in die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur eingeladen.
25. Juni Lyon. Deutsch-französische Konferenz zum Thema "1944-1994. Die Widerstandsbewegung damals und heute".
29. Juni. In der Washington Post wird die Anzeige "UN-Entvölkerungskonferenz muß verhindert werden" geschaltet.
7.-14. August Studienwoche in Smolenice/Slowakei. Eine Woche lang diskutieren 120 zumeist junge Teilnehmer aus 17 verschiedenen Nationen aus Ost und West über die Ideen des Schiller-Institus. Lyndon LaRouche gehört zu den Hauptrednern der Tagung. Mehrere Konzerte umrahmen das Programm.
11. August. Eine Anzeige, unterzeichnet von Politikern, Kirchenvertretern, Juristen, Menschenrechtsaktivisten u.a., wird in der Washington Post geschaltet: "Offener Brief an den Präsidenten der Vereinigten Staaten: Lyndon LaRouche muß rehabilitiert werden!"
August. Veranstaltungsserie des Instituts über die malthusianischen Hintergründe der Kairo-Konferenz in Deutschland.
September. Konzerte in Deutschland mit Künstlern der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.
10./11. September Kroatien. Während des Besuches des Papstes in der kroatischen Hauptstadt Zagreb wird ein Flugblatt des Schiller-Instituts in großer Auflage verteilt: "Populorum progressio: Für die Entwicklung der Völker kämpfen."
10.-12.Oktober Sudan. Die zweite Konferenz über den Dialog zwischen den Religionen findet mit 500 Teilnehmern in der sudanesischen Hauptstadt Khartum statt. Eine Delegation des Schiller-Instituts nimmt daran teil.
18./19. Oktober Polen. 40 Teilnehmer bei einer Veranstaltung des Instituts gegen die Ideologie der Kairo-Konferenzplaner in Posen, 30 Teilnehmer bei der gleichen Veranstaltung an der Breslauer Universität.
21. Oktober Slowakei. Die Musikarbeit des Schiller-Instituts wird vor Studenten und Professoren des Katholischen Musikkonservatoriums in Bratislava vorgestellt.
November. In Zagreb findet eine Tagung des Schiller-Instituts zum Thema "britische Geopolitik" statt.
November.Zu Ehren von Friedrich Schillers 235. Geburtstag werden in vielen deutschen Städten Schillerfeiern veranstaltet.
19. November Warschau/Polen. Drei Vertreter des Schiller-Instituts sind als Redner zu einem großen Familienkongreß, der im polnischen Parlament stattfindet, eingeladen. Thema: "Die Familie als Garant der sozialen Ordnung". Veranstalter: Der polnische katholische Sozialverband PZKS. Die katholische Tageszeitung Slowo berichtet ausführlich über die Beiträge des Schiller-Instituts.
November Polen. Vertreter des Schiller-Instituts halten sich eine Woche lang in Polen auf und sprechen in verschiedenen Städten vor insgesamt 600 Zuhörern aus Politik, Kirche, Universitäten und Schulen zum Thema "Wiederaufbau der Weltwirtschaft".
26. November Zagreb/Kroatien. Bei einer von der kroatischen Oppositionsbewegung ?Libertas" und der humanitären Organisation "Merhamet" organisierten Protestdemonstration und Kundgebung, an der mehrere tausend Menschen teilnehmen, kann u.a. eine Vertreterin des Schiller-Instituts sprechen.
1.-4. Dezember Ukraine. An einer Tagung über "Die sozio-ökonomischen Probleme der Ukraine", die vom ukrainischen Parlament in Kiew veranstaltet wird, nimmt der Vorsitzende des russischen Schiller-Instituts als Redner teil. Eine Rede von LaRouche über den "Wirtschaftsaufschwung in Eurasien" wird verlesen.
10./11. Dezember. In Eltville/Rheingau findet die internationale Konferenz des Schiller-Instituts mit 500 Teilnehmern statt. 29 Nationen sind vertreten. Helga Zepp-LaRouche und Lyndon LaRouche greifen Ursprünge und Ziele der Konservativen Revolution an, wie sie besonders in den USA aktuell sichtbar werden.
17.-23. Dezember Sudan. Die LaRouches besuchen den Sudan und treffen dort u.a. mit Präsident Bashir und dem islamischen Gelehrten Dr. Hassan Abdullah al-Turabi zusammen.
Dezember Moskau. Im russischen Magazin Rossija 2010 erscheinen mehrere Beiträge des russischen Raumfahrtwissenschaftlers Pobisk Kusnezow über LaRouches "pysikalische Ökonomie".