1992

Februar Prag, Budapest, Kiew. Eine Delegation des Schiller-Instituts hält sich gemeinsam mit dem ehemaligen peruanischen Fischereiminister Juan Rebaza zu politischen Gesprächen und Veranstaltungen in Prag, Budapest und Kiew auf. Kontakte werden geknüpft zwischen Iberoamerika und Osteuropa.
13. Februar. Das Schiller-Institut fordert in einer öffentlichen Erklärung die Anerkennung Makedoniens.
März: Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, stellt eine umfangreiche Plattform "Warum brauchen wir eine internationale Koalition für Frieden und Entwicklung?" zur Diskussion.
7./8. März. Parlamentarier und Vertreter verschiedener politischer Parteien aus Polen, der Ukraine, Ungarn, Deutschland, Italien und Frankreich kommen in Deutschland zu einer Arbeitstagung des Schiller-Instituts unter dem Thema "Frieden heißt Entwicklung ­ die Notwendigkeit eines eurasischen Infrastruktur-Aufbauplans" zusammen.
März Lemberg/Ukraine. Vertreter der Landwirtekommission des Schiller-Institus nehmen an einer Konferenz über die Privatisierung der Landwirtschaft teil.
6./7. April Warschau. Gemeinsame Konferenz der Landsolidarität/Polen, des Arbeitskreises Neues Europa/Ungarn und des Schiller-Instituts zum Thema "Infrastruktur für das neue Europa und ihre Finanzierung."
April Armenien. Kontaktgespräche finden in Armenien statt.
26. Mai Rom. In der päpstlichen Universität Urbaniana veranstaltet das Schiller-Institut eine Konferenz zum Thema "Christoph Kolumbus. Die Rolle der Wissenschaft und Evangelisierung bei der Entdeckung der Neuen Welt". Kardinal Oddi eröffnet die Konferenz mit einer Rede.
28. Mai Zagreb. Die Arbeit des Schiller-Instituts wird auf einer gut besuchten Pressekonferenz in Kroatien vorgestellt.
Afrika. Zusammen mit Vertretern aus Sierra Leone, Nigeria, Liberia und Südafrika gründet das Institut im Mai 1992 eine Afrikanische Antimalthusianische Liga.
Juni Stettin/Polen. Eine Delegation des Schiller-Instituts knüpft erste Kontakte in Stettin.
Juli Moskau. Das neugegründete Schiller-Institut in Moskau tritt mit einem programmatischen Appell "Wege zur Überwindung der Krise in Rußland" an die Öffentlichkeit.
Massenflugblätter. In hoher Auflage werden in Deutschland Flugblattkampagnen zu folgenden Themen gemacht: "Helfen Sie, 40 Millionen Menschen zu retten." "Um den Hunger in Somalia zu besiegen, brachen wir keine Kampftruppen, sondern eine neue Entwicklungspolitik!" "Nein zu Maastricht, ja zu Europa!"
11.August. Veröffentlichung des Aufrufs "Stoppt den Völkermord auf dem Balkan! Appell an die Regierungen und Parlamente Europas!" mit zahlreichen Unterzeichnern in der Frank-furter Allgemeinen Zeitung.
19. August Irak. Eine weitere Nahrungsmittellieferung des vom Schiller-Institut initiierten "Komitees zur Rettung der Kinder im Irak" wird nach Bagdad transportiert.
19. August. Helga Zepp-LaRouche richtet in Genf vor einer Unterkommission der UN-Menschenrechtskommission einen dramatischen Appell an die Experten, sich für die Freilassung ihre Mannes Lyndon LaRouche zu engagieren, der in den USA aus politischen Gründen inhaftiert ist.
26.-29. August Kiew/Ukraine. Eine Delegation des Schiller-Instituts hält sich auf Einladung der politischen Opposition "Rukh" in Kiew auf. Bei einer Konferenz über Wirtschaftsfragen stellt die Delegation die programmatischen Ideen des Schiller-Instituts vor.
September Polen. Das Schiller-Institut nimmt an einem dreitägigen Symposium der polnischen Gewerkschaft "Solidarität 80" teil.
Oktober. Ein Massenflugblatt von Helga Zepp-LaRouche wird in Deutschland verteilt: "Deutschland am Scheideweg: Depression oder gezielter Wirtschaftsaufbau!" Gemeinsam mit dem Club of Life e.V. gibt die Landwirtekommission eine Broschüre heraus: "Hilfe für Afrika: Nahrungsmittelnothilfe. Infrastrukturentwicklung. Lösung der Schuldenkrise. Weltagrarreform mit gerechten Preisen."
2.-4.Oktober Neapel. Das vom Schiller-Institut initiierte "Komitee zur Rettung der Kinder im Irak" nimmt an einer internationalen Konferenz in Neapel zum Thema "Lebensrecht der Völker nach dem Golfkrieg" teil.
10.-14. Oktober Kroatien. Eine Delegation des Schiller-Instituts und der ehemalige Leiter des Militärischen Abschirmdienstes der Bundeswehr, Brigadegeneral a.D. Paul Albert Scherer, der das Institut in sicherheitspolitischen Fragen berät, erhalten in Kroatien ein genaues politisches und militärisches Lagebild.
30./31. Oktober Moskau. Gemeinsam mit der Moskauer Staatsuniversität für Geisteswissenschaften veranstaltet das Schiller-Institut eine erste Wirtschaftskonferenz zum Thema "Alternativen zur Wirtschaftsreform" mit 50 Teilnehmern. LaRouches Buch Was sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten erscheint in russischer Sprache.
9.-13. November Brasilien Die Vorsitzende des Instituts, Helga Zepp-LaRouche, nimmt an einer Konferenz über "500 Jahre Evangelisierung Amerikas" in Anapolis, Brasilien teil.
27. November Mailand. Konferenz über den italienischen Industriellen Enrico Mattei "Mit Mattei sähe Italien heute anders aus.".
20. Dezember. Delegationen unterschiedlichster Organisationen treffen sich im Rheingau, um mit dem Schiller-Institut über Wege zur Beendigung des Krieges in Bosnien zu diskutieren.