Die Welt braucht mehr Menschen
Die antientropische Wissenschaft von Wernadskij und LaRouche
Von Megan Dobrodt
Megan Dobrodt, Präsidentin des Schiller-Instituts in den USA,
hielt am 15. August 2026 bei einer Online-Veranstaltung für junge Menschen den
folgenden Vortrag. Es war die vierte Veranstaltung einer Vortragsreihe für junge
Aktivisten des Schiller-Instituts mit Teilnehmern aus den USA, Gambia, Mexiko,
Brasilien, Uganda, Deutschland, Frankreich, Nigeria, Kanada und Liberia.
Ich nenne diesen Kurs „Die Welt braucht mehr Menschen: die antientropische
Wissenschaft von Wernadskij und LaRouche“, und ich möchte ihn mit der meiner
Meinung nach wichtigsten Frage beginnen, vor der wir – und insbesondere ihr als
junge Menschen – in diesem historischen Moment stehen. Es ist ein unglaublicher
Moment, in dem die alte, imperiale Weltordnung zerfällt – und sie fällt
tatsächlich auseinander, nicht ohne Gefahren – und es eine wachsende Bewegung
von Nationen gibt, die gemeinsam daran arbeiten, ein neues System der
Weltordnung zu entwickeln: eine postkoloniale, postunipolare Weltordnung.
Diese entscheidende Frage lautet: Was bedeutet es, Mensch zu sein? Was
sind wir als Gattung? Welche Aufgabe ist uns als menschlicher Gattung vom
Planeten, von der Biosphäre, vom Universum zugewiesen? Welche Rolle spielen wir
in der universellen Ordnung?
Ich bin überzeugt, daß wir diese Frage unbedingt in den Vordergrund stellen
müssen, daß wir sie diskutieren, erörtern und als Leitfaden für die von uns
umgesetzten politischen Maßnahmen nutzen müssen, wenn wir erfolgreich ein System
gestalten wollen, von dem wir sicher sein können, daß es zu einer Renaissance
des menschlichen Fortschritts und der menschlichen Entwicklung führen wird. Das
muß ganz bewußt als das Fundament definiert werden, auf dem wir politische
Maßnahmen zur Gestaltung eines neuen Systems erarbeiten und aufbauen, wenn wir
darauf vertrauen wollen, daß dieses neue System eine wachsende und sich
weiterentwickelnde Bevölkerung über Generationen hinweg in der Zukunft versorgen
kann.
Es gibt viele Ansatzpunkte, von denen aus man diese Frage beantworten könnte:
religiöse, philosophische. Viele bedeutende Denker – und viele unbedeutende –
haben sie philosophisch beantwortet. Doch wie sieht es mit dem
wissenschaftlichen Ansatz aus? Können wir wissenschaftlich aufzeigen, was
es bedeutet, Mensch zu sein? Welche Verpflichtungen wir als Menschen in diesem
Universum haben?
Zwei große Genies des 20. Jahrhunderts haben das getan, und ihre Arbeit hat
sich ergänzt: Lyndon LaRouche, ein US-amerikanischer Ökonom und Staatsmann, ein
Allround-Genie und Ehemann der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga
Zepp-LaRouche; und Wladimir Wernadskij, ein russisch-ukrainischer
Biogeochemiker, der das Prinzip der Biosphäre und das übergeordnete Prinzip der
Noosphäre – also den Bereich des menschlichen Denkens – entwickelte.
Wir werden mit Wernadskij beginnen und dann zu LaRouche übergehen, und ich
denke – ich hoffe –, daß Sie erkennen werden, wie diese beiden Genies für uns
die wissenschaftliche und wahrhaft revolutionäre Grundlage für die Gestaltung
der Politik im neuen Paradigma geschaffen haben.
gemeinfrei
Wladimir Iwanowitsch Wernadskij (1863–1945), ein wahres Universalgenie, gilt
als Begründer eines Wissenschaftszweigs, der als Biogeochemie bekannt ist.
Wernadskij
Beginnen wir mit der folgenden Frage von Wernadskij:
„Hier hat sich vor uns ein neues Rätsel aufgetan. Das Denken ist keine
Energieform. Wie kann es dann materielle Prozesse verändern?“
(Wladimir Wernadskij, Einige Worte über die Noosphäre, 1945)
Menschliches Denken kann man weder sehen noch wiegen; es hat keine Farbe; es
hat keine Masse und keinen festen Ort – und doch ist es die mächtigste
geologische Kraft auf diesem Planeten. Lassen wir diesen Gedanken einen Moment
lang auf uns wirken und kommen später darauf zurück. Das ist unsere zentrale
Frage.
Wernadskij lebte in einer sehr turbulenten Zeit. Er wurde 1863 im
zaristischen Rußland geboren und starb 1945 in der Sowjetunion. Er erlebte die
Russische Revolution und zwei Weltkriege. Sein Vater war Ökonom und machte die
Werke von Henry C. Carey, dem Ökonomen des „Amerikanischen Systems“ in Rußland
bekannt. Seine Mutter war eine Intellektuelle, starb jedoch, als Wernadskij noch
recht jung war. Seine Stiefmutter war Pianistin, und im Haus erklang stets
Musik.
Er war ganz und gar kein Wissenschaftler im Elfenbeinturm. Er sah zwar in der
Wissenschaft den Bereich, in dem er den größten Beitrag für die Menschheit
leisten konnte; er war aber sehr geprägt von den politischen Veränderungen
seiner Zeit, von denen viele tiefgreifend waren, und engagierte sich intensiv
politisch, im Sinne des Strebens nach einer besseren, gerechteren Regierungsform
(schon in seiner Jugend, als er und andere Studenten sich gegen die
unterdrückerischen Bedingungen des zaristischen Systems im Hinblick auf das
freie Denken wehrten) und der Suche nach Wegen, das Wohlergehen des einfachen
Menschen in Rußland in materieller Hinsicht zu verbessern – unter anderem durch
die Kartierung der Bodenschätze Rußlands und später der Sowjetunion, in der
Hoffnung, die materiell-wirtschaftlichen Kapazitäten des Landes und damit seines
Volkes zu stärken.
Wernadskij war fest davon überzeugt, daß der menschliche Fortschritt, der zu
seinen Lebzeiten eine völlig neue Dimension angenommen hatte, ein kraftvoller
Ausdruck eines größeren, sich aufwärts entwickelnden und natürlichen
Evolutionsprozesses unseres Planeten als Ganzes war.
Was tut das Leben?
Bei seinen Untersuchungen des Lebens verfolgte er den Ansatz eines Geologen
und stellte dabei nicht die seit langem heiß und eher ergebnislos diskutierte
Frage, was das Leben ist, sondern die weitaus wichtigere: Was tut
das Leben? Welchen Einfluß hatte die lebende Materie, als Ganzes betrachtet, auf
die geologische Entwicklung der Erde?
Sciencia58/CC0
Diese Grafik zeigt verschiedene Stadien in der Entwicklung des Lebens,
beginnend mit der Entstehung der Erde vor 4,5 Milliarden Jahren. Dobrodt betont,
daß das „Große Sauerstoffereignis“ vor 2,5 Milliarden Jahren zur Entstehung
einer sauerstoffreichen Atmosphäre führte, die die Entstehung höher
entwickelter, mehrzelliger Lebensformen ermöglichte.
Wenn wir die Aktivität des Lebens seit seinem ersten Auftreten betrachten –
und übrigens gab es, soweit wir wissen, Leben auf der Erde im Grunde schon von
Anfang an, über eine Epoche der Erde vor dem Leben wissen wir wirklich nicht
viel –, dann sehen wir, daß die Aktivität der lebenden Materie hauptsächlich
immer darin bestanden hat, ihre Umwelt zu verändern. Wie geschieht das?
Durch einen Prozeß, den Wernadskij die „biogene Migration von Atomen“
bezeichnete. „Biogen“ heißt durch Leben verursacht, „Migration“ ist die Bewegung
von Atomen.
Wir wollen das einmal veranschaulichen. Nehmen wir den menschlichen Körper.
Aus wie vielen Atomen besteht Ihr Körper? Im Durchschnitt aus sieben
Quadrilliarden, also einer Sieben mit 27 Nullen dahinter. Wie viele der Atome,
aus denen Ihr Körper jetzt besteht, waren schon vor einem Jahr da? Nur etwa 2%.
98% von dem, was man als „dich“ bezeichnen könnte, war vor einem Jahr noch nicht
da. Wenn du 7 bis 10 Jahre in die Zukunft blickst, wird so gut wie jedes Atom in
deinem Körper ersetzt worden sein.
Der menschliche Körper – und der aller lebenden Organismen – befindet sich in
ständigem Wandel: Er nimmt ständig Atome aus der Umgebung auf und gibt sie dann
früher oder später über Prozesse wie Atmung, Stoffwechsel und Fortpflanzung
wieder an die Umwelt ab. Das ist ein unaufhörlicher Prozeß, den Wernadskij als
„biogene Wanderung der Atome“ bezeichnete und der niemals aufhört, solange der
Organismus lebt. Wenn der Organismus stirbt, hört dieser Fluß der Atome auf.
Wernadskij zitierte, zumindest an einigen mir bekannten Stellen, die Arbeit
eines Wissenschaftlers namens Cuvier, der den Körper eines lebenden Organismus
mit einem Strudel verglich. Stellen wir uns einen Strudel vor: Ein Strudel hat
eine Struktur – wir könnten diese Struktur skizzieren oder schematisch
darstellen –, aber es fließt ständig Wasser hinein und heraus. Es gibt keine
festen Wassermoleküle, die Teil des Strudels sind. Ähnlich verhält es sich mit
dem Körper eines lebenden Organismus.
Das Faszinierende ist, daß im Inneren der lebenden Materie Dinge geschehen,
die in nichtlebender Materie nicht vorkommen. Das Leben verbindet die
aufgenommenen Stoffe zu neuen Arten von Mineralien; es wählt ganz selektiv
bestimmte Isotope und bestimmte Teile von Molekülen aus und spaltet diese auf;
es entstehen neue Konzentrationen von Stoffen wie Kalzium, indem Organismen neue
Strukturen wie harte Schalen, Skelette und Zähne entwickelten (die kambrische
Explosion vor etwa 540 Millionen Jahren war das erste Auftreten von Exoskeletten
mit harter Schale); gebänderte Eisenformationen, die die Hauptquelle für
Eisenvorkommen weltweit darstellen, wurden vor 2-3 Milliarden Jahren von
kleinen, eisenoxidierenden Bakterien hinterlassen.
Ein weiteres wichtiges Produkt des Lebens ist freier Sauerstoff, wofür wir
alle dankbar sein können. Das geschah vor fast 2,5 Milliarden Jahren, als das
Leben auf der Erde eine Technologie namens Photosynthese entwickelte, die ihm
die äußerst leistungsfähige Fähigkeit verlieh, kosmische Energie – Energie von
der Sonne – einzufangen und sie an der Erdoberfläche in chemische Energie
umzuwandeln. Im Zuge dessen begann ein Mikroorganismus namens Cyanobakterien,
CO2 zu verschlingen und enorme Mengen an Sauerstoff in die Umwelt
abzugeben. Was war das Ergebnis? Freier Sauerstoff, der für den Großteil des
Lebens auf dem Planeten giftig war, und dadurch ein Massensterben, bei dem
schätzungsweise 99% allen Lebens auf der Erde ausgelöscht wurde!
Interessant ist jedoch, was daraus hervorging: Was überlebte und sich zu den
dominierenden Artengruppen auf dem Planeten entwickelte, waren Organismen, die
Sauerstoff im Stoffwechsel verarbeiten konnten – was bedeutete, daß die für
Stoffwechselprozesse lebender Materie verfügbare freie Energie sprunghaft
anstieg. In der Folge wurden die Technologie, die wir Mitochondrien nennen, und
schließlich das vielzellige Leben erst möglich. Ein höherer, energiereicherer
Zustand entstand.
Lebende Materie verändert ihre Umwelt tiefgreifend. Diese Tatsache
stellt eine Annahme in Frage, die die meisten Menschen, zumindest im Westen,
ohne jeden Beweis vertreten: daß die Natur sich in einem empfindlichen
Gleichgewicht befindet, was gut ist; und daß der Mensch dieses Gleichgewicht nur
stört, was schlecht ist. In Wirklichkeit gibt es so etwas wie ein
„Gleichgewicht“ der Natur oder einen Stillstand nicht, und das ist eine der sehr
wichtigen Entdeckungen von Wernadskij. Die Biosphäre hat sich immer
weiterentwickelt, sich neu organisiert, ihre Umwelt verändert, neue Technologien
entwickelt und den Raum der unbelebten Erde erobert.
Evolution ist determiniert, nicht zufällig
Die andere Idee von Wernadskij, die für uns hier entscheidend ist, ist das,
worauf ich vorhin angespielt habe: Nach dem „Großen Sauerstoffereignis“ entstand
eine Biosphäre höherer Ordnung. Die Evolution, so behauptet Wernadskij, wird
nicht von zufälligen Ereignissen oder zufälligen Mutationen angetrieben, sondern
verläuft in eine bestimmte Richtung, gekennzeichnet durch das Entstehen von
Artengruppen mit höheren Raten biogener Atommigration, größerem Energiedurchsatz
und größerer Fähigkeit, das Material der Erde umzugestalten:
„Insgesamt weisen die Annalen der Paläontologie nicht den Charakter eines
chaotischen Umbruchs auf, der mal in die eine, mal in die andere Richtung
verläuft, sondern den von Phänomenen, deren Entwicklung auf determinierte Weise
erfolgt, stets in dieselbe Richtung, nämlich in die der Steigerung des
Bewußtseins, des Denkens und der Schaffung von Formen, die die Wirkung des
Lebens auf die Umgebung verstärken.“
(Wladimir Wernadskij, Evolution der Arten und der lebenden Materie, 1926)
Er trifft eine allgemeine Aussage über das, was man als die antientropische
Entwicklung der Biosphäre durch den Evolutionsprozeß bezeichnen könnten –
antientropisch, weil sich die Biosphäre in höhere Organisationszustände als
zuvor bewegt. Aber er hat – einige werden es bemerkt haben –, auch den
entscheidenden Faktor ins Spiel gebracht, nämlich den Menschen. Die Biosphäre
entwickelte sich so weit, daß sie kognitives Leben tragen konnte, und der Mensch
erschien: ein Lebewesen, das sich nicht bloß durch biogene Atomwanderung
auszeichnet.
Tatsächlich ist der Einfluß durch unsere Körper nicht sonderlich
beeindruckend und entspricht in etwa dem der Menschenaffen. Aber wir tun etwas,
was kein anderes Lebewesen in irgendeiner nennenswerten Weise tut, nämlich das,
was Wernadskij als „biogene Migration durch Technologie“ bezeichnet. Wir
gestalten die Geologie der Erde neu, wir verändern sie grundlegend, indem wir
auf Mineralvorkommen zugreifen und diese transportieren, schaffen neue
Eisenkonzentrationen in Eisenbahnstrecken, die die Kontinente durchqueren und
hoffentlich irgendwann die ganze Erde umspannen. Wir schaffen neue Mineralien,
die es zuvor nicht gab, zum Beispiel neue Metallegierungen. Wir setzen
unglaubliche Mengen an Energie und Wärme ein, die ohne unser Eingreifen zur
Veränderung oder Erzeugung von Materialien nicht existieren würden.
Obwohl es uns erst seit wenigen Millionen Jahren gibt, ist die menschliche
Aktivität in dieser Zeit zur dominierenden Kraft auf dem Planeten geworden und
beginnt, die Biosphäre selbst zu übertreffen – oder übertrifft sie sogar
bereits.
Wie? Wir sind weder die Stärksten noch die Schnellsten. Aber unsere Gedanken!
Um auf Wernadskijs „Rätsel“ zurückzukommen: Unsere Entdeckungen
wissenschaftlicher Prinzipien, etwas Immaterielles, wirken als eine mächtige
materielle Kraft bei der Umgestaltung des Planeten – so weit, daß wir von einer
Bevölkerung von etwa hunderttausend auf 8,3 Milliarden Menschen angewachsen
sind, und bald werden es 10 Milliarden sein.
© EIRNS/Stuart Lewis
Der Ökonom und Staatsmann Lyndon H. LaRouche jr. setzte sich eingehend mit
den Werken von Wernadskij auseinander und lehrte, daß der Mensch kein Geschöpf
der Biosphäre sei, sondern der von Wernadskij so bezeichneten Noosphäre, die
durch menschliches kreatives Denken gekennzeichnet ist.
Lyndon LaRouche
LaRouche schrieb folgendes über Wernadskijs Unterscheidung zwischen der
Biosphäre – dem Bereich des Lebensprinzips – und der Noosphäre – dem
übergeordneten Bereich, der durch das schöpferische Denken des Menschen
gekennzeichnet ist:
„Der Mensch ist ein lebender Organismus, dessen Existenz biologisch gesehen
Teil der Biosphäre ist und von der Biosphäre abhängt. Doch darin liegt nicht die
Besonderheit der menschlichen Gattung oder des einzelnen Mitglieds dieser
Gattung. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist ,intellektueller‘ Natur,
eine Eigenschaft nach dem Ebenbild des Schöpfers des Universums, eine
Eigenschaft höherer Ordnung als alles, was bei irgendeiner anderen lebenden
Gattung zu beobachten ist. Da sich, wie Wernadskij betont, die Noosphäre im
Verhältnis zur Biosphäre ausdehnt – ebenso wie die Biosphäre im Verhältnis zum
unmittelbaren abiotischen Bereich der Erde weiter wachsen sollte –, so müssen
wir mit Wernadskij sagen: So wie abiotisches Material von den Prozessen der
Biosphäre genutzt und innerhalb des abiotischen Bereichs ausgetauscht wird, so
werden auch die biotischen Merkmale des menschlichen Individuums und der
Individuen im Einklang mit den höheren Prinzipien genutzt, die in der Noosphäre
zum Ausdruck kommen.“
(Lyndon LaRouche, „Wernadskij und das Dirichlet-Prinzip“, 2005)
LaRouche legte einen sehr starken Fokus und großen Wert auf die Beiträge
Wernadskijs. Ich würde nicht sagen, daß sie mit seinen eigenen genau parallel
verlaufen, aber wie Sie sehen werden, weisen sie eine sehr wichtige
Verwandtschaft zu seinem Werk auf. Wenden wir uns nun den
physikalisch-ökonomischen Entdeckungen LaRouches zu.
Der Ursprung der Wirtschaft ist der Mensch
Wir beginnen mit dieser Aussage von LaRouche, die er 2003 auf einer Konferenz
traf:
„Der Ursprung der Wirtschaft ist der Mensch. Unter Tieren gibt es keine
Wirtschaft. Eine Wirtschaft spiegelt eine Eigenschaft der Menschen, des
menschlichen Individuums wider – den Unterschied zwischen einem Individuum und
dem Tier. Nämlich die kognitiven Fähigkeiten, mit denen wir universelle
physikalische Prinzipien entdecken, neue Technologien ableiten oder Technologien
auf der Grundlage dieser Prinzipien anwenden: Wir wenden sie auf unsere Probleme
an. Und somit stellen wir fest, daß wir durch unsere physischen Anstrengungen …
in der Lage sind, mehr Wohlstand zu erzeugen, als es kostet, uns im
Produktionsprozeß zu halten…
Es ist also die Fähigkeit des Menschen, Entdeckungen zu machen und diese zu
nutzen – Entdeckungen universeller physikalischer Prinzipien –, die den Wert des
Produzierten über die Produktionskosten hinaus steigert… Im wesentlichen geht
die Wirtschaft von rein physikalischen Werten aus, abhängig von der Fähigkeit
des Menschen, universelle physikalische Prinzipien zu entdecken und Technologien
abzuleiten und anzuwenden, die durch diese Entdeckungen gewonnen wurden. Das ist
echte Wirtschaftswissenschaft.“
Behalten Sie diesen Satz im Hinterkopf: „Der Ursprung der Wirtschaft ist der
Mensch.“
Einige von Ihnen kennen Lyndon LaRouche vielleicht besser, andere vielleicht
weniger gut. Wir könnten und sollten wahrscheinlich eine ganze Vorlesung oder
Vortragsreihe über LaRouche und seine wirtschaftswissenschaftlichen Entdeckungen
halten, aber ich hoffe, Ihnen heute einen Eindruck vermitteln zu können.
LaRouche war Amerikaner. Er wurde 1922 geboren und diente im Zweiten
Weltkrieg. Nicht lange nach seiner Rückkehr aus diesem Krieg, in den Jahren
1948-1952, machte LaRouche grundlegende Entdeckungen, die die
Wirtschaftswissenschaft voll und ganz als Zweig der Naturwissenschaft
etablierten – nicht als irgendeine alberne Vorstellung von Angebot und Nachfrage
oder der Verteilung knapper Ressourcen, wie man es aus den meisten
Volkswirtschafts-Vorlesungen an Universitäten kennt, oder als etwas, das auf der
Messung monetärer oder finanzieller Werte basiert. Das ist keine
Wirtschaftswissenschaft. LaRouche sagte: Wirtschaftswissenschaft ist eine
Naturwissenschaft, die von physikalischen Prinzipien bestimmt wird.
LaRouche entdeckte, ähnlich wie Wernadskij, daß entgegen der Vorstellung, es
gäbe inhärente Grenzen für das Wachstum der menschlichen Bevölkerung – eine
Vorstellung, die explizit von derselben imperialen Fraktion stammt, die die
Politik der letzten 75 Jahre durchgesetzt hat – menschliches Handeln von Natur
aus antientropisch ist. Die Wirtschaftswissenschaft ist daher die Wissenschaft
vom antientropischen Fortschritt der Menschheit im und über das Universum
hinweg.
Lassen Sie uns etwas Grundlegendes aus dem herausgreifen, was LaRouche in dem
Videoclip gesagt hat:
„Die kognitiven Fähigkeiten, mit denen wir universelle physikalische
Prinzipien entdecken, neue Technologien ableiten oder Technologien anwenden, die
auf diesen Prinzipien basieren: Wir wenden sie auf unsere Probleme an. Und somit
stellen wir fest, daß wir durch unsere physische Arbeit … in der Lage sind, mehr
Wohlstand zu schaffen, als es kostet, uns im Produktionsprozeß zu halten.“
Lassen Sie uns ein wenig darüber nachdenken, denn hier verbirgt sich ein
Paradox – ein größeres Paradox, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.
In seinem Wirtschaftslehrbuch aus dem Jahr 1984, Was Sie schon immer über
Wirtschaft wissen wollten, fordert LaRouche den Leser auf, die gesamte
wirtschaftliche Aktivität einer Gesellschaft – sagen wir einer Nation – als
Ganzes zu betrachten. Nicht als eine Ansammlung kleiner Individuen, die ihren
jeweiligen Tätigkeiten nachgehen, sondern als die wirtschaftliche Aktivität
aller Menschen im ganzen Land – so, als wäre es ein einziges agro-industrielles
Unternehmen.
Betrachten wir also, in physischer Hinsicht, nicht in Bezug auf Geld – und es
kann manchmal schwierig sein, nicht in Begriffen von Geld zu denken –, alle
notwendigen Inputs und Investitionen, um die Aktivitäten des produktiven Teils
der Erwerbsbevölkerung zu ermöglichen: Gewinnung, Verarbeitung und
Transport von Rohstoffen; Herstellung von Werkzeugmaschinen; Produktion von
Gütern; Anbau, Verarbeitung und Transport von Lebensmitteln; Aufbau und
Instandhaltung des Stromnetzes usw. Das ist „C“ in Abbildung 1. Und nun
betrachten wir alle materiellen Inputs, die die Haushalte der im produktiven
Sektor beschäftigten Arbeitskräfte versorgen – „V“ in Abbildung 1.

Abb. 1: LaRouches berühmtes Balkendiagramm aus seinem Wirtschaftslehrbuch
„Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten?“
LaRouche spricht von C+V als Systemenergie, er entlehnt diesen Begriff
aus der Thermodynamik: das, was der Produktionsprozeß verbraucht.
Alles, was darüber hinaus produziert wird, ist der
Bruttobetriebsgewinn, S. Dieser muß dazu verwendet werden, die
Arbeit und die Haushalte anderer Personengruppen zu versorgen. LaRouche
bezeichnet das als „Gemeinkosten“, D: die Menschen, die noch nicht oder
nicht mehr zur Erwerbsbevölkerung gehören; nicht-produktive, aber
notwendige Arbeit (Ärzte, Lehrer, Verwaltung, Musiker, Künstler); diejenigen,
die arbeitslos sind, aber beschäftigt werden könnten; sowie wirtschaftliche
Verschwendung – Daytrader an der Wall Street, Drogenhändler usw.
Alles, was darüber hinausgeht, ist der Nettobetriebsgewinn
oder die freie Energie, S’: Das kann investiert werden, um den
Produktionsprozeß zu erweitern und zu verbessern: der Bau eines neuen
Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes quer durch das Land oder den Kontinent; der Bau
einer Reihe neuer Städte – das Hinterland der Kontinente ist stark
unterentwickelt; die Gründung eines Netzwerks wissenschaftlicher Universitäten,
die sich an wesentlichen Fragen forschen; das Raumfahrtprogramm, usw.
Diese Abbildung 1 ist LaRouches berühmtes Balkendiagramm aus seinem
Wirtschaftslehrbuch. Man sieht die Systemenergie – er übernimmt die Begriffe
eigentlich von Marx –, aus C und V. Diese werden im Produktionsprozeß und in den
Haushalten der produktiven Arbeiter verbraucht. C+V ist die Systemenergie. S ist
der Bruttobetriebsgewinn. Und nach Deckung der Gemeinkosten D ist alles, was
übrig bleibt, freie Energie, S‘: Das ist das, was wir zur Reinvestition in die
Wirtschaft nutzen.
Das Paradox einer gesunden Wirtschaft
Eine Steigerung der Produktivkräfte der Arbeit wird durch die Einführung
neuer, effizienterer Technologien in den Produktionsprozeß erreicht – eine
direkte Folge der kreativen, noetischen Fähigkeiten des menschlichen Geistes.
Unsere Abbildung zeigt als Beispiel einen Mähdrescher bei der Reisernte.
© USDA Media/Lance Cheung
Eine Steigerung der Produktivkräfte der Arbeit wird durch die Einführung
neuer, effizienterer Technologien in den Produktionsprozeß erreicht – eine
direkte Folge der kreativen, noetischen Fähigkeiten des menschlichen Geistes.
Hier abgebildet ist ein Mähdrescher bei der Reisernte.
Nun kommt das Paradox: Durch diesen Prozeß und in einer gesunden Wirtschaft
steigt „C“, also die Produktionskosten. Der Gesamtverbrauch pro Kopf, pro
Person, steigt. Sowohl der Produktionsprozeß als auch jeder einzelne kostet in
physischer Hinsicht mehr. Trotzdem bricht die Wirtschaft nicht zusammen. Warum?
LaRouche schreibt:
„Die offensichtliche Auswirkung der Reinvestition freier Energie zur
Steigerung der Energie des Systems besteht darin, daß die Pro-Kopf-Kosten der
Wirtschaft steigen, was auf den ersten Blick dem angestrebten Ergebnis direkt
zuwiderzulaufen scheint. In einer erfolgreichen Wirtschaft scheint sich jedoch
ein genau entgegengesetztes Nettoergebnis einzustellen: Die gesellschaftlichen
Kosten für die Produktion eines ,Warenkorbs mit konstantem Inhalt' werden
gesenkt – es kommt zu einer Arbeitsersparnis. Um den in einem solchen Paradoxon
verborgenen Trugschluß aufzudecken, müssen wir erkennen, daß in unserem
Berechnungsverfahren ,Äpfel mit Birnen verglichen‘ werden. Ja, die Energie des
Systems nimmt zu, aber die Kosten für die Bereitstellung dieser Energie – als
Arbeitskosten – werden gesenkt. Es gibt zwar einen Anstieg der Energiekosten für
die Arbeitsleistungen pro Kopf, doch die Arbeitskosten für die Erzeugung dieser
Energie werden so weit gesenkt, daß die durchschnittlichen Arbeitskosten pro
Kopf sinken.“
(Lyndon LaRouche, Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten)
Mit anderen Worten: Die Produktivkräfte der Arbeit des einzelnen müssen so
gesteigert werden, daß tatsächlich weniger Arbeit, weniger Aufwand erforderlich
ist, um das gleiche oder mehr zu produzieren. Wie erreicht man das?
Betrachten wir die Auswirkungen der Einführung einer neuen Technologie,
beispielsweise in der Landwirtschaft. Wenn man sich etwa einen Mais- oder
Weizenbauern vorstellt, der mit Pferd oder Ochse und Pflug arbeitet: Wie viel
kann dieser Landwirt an einem Tag oder in einem Jahr produzieren? Wie viele
Menschen kann dieser Landwirt ernähren? Je nach Größe des Betriebs vielleicht
etwas mehr seine eigene Familie, aber wahrscheinlich nicht viel mehr.
Stellen Sie sich nun den modernen Landwirt vor – mein Freund Bob Baker nennt
ihn den „Astronauten-Landwirt“ –, der die modernsten Traktoren und Maschinen
hat. Wer diese Maschinen schon einmal gesehen hat, der weiß, daß sie riesig
sind; sie sind selbstfahrend, werden per GPS gesteuert, nutzen eine auf den
Quadratzentimeter genaue Karte des Feldes und können die benötigte Menge an
Saatgut und Dünger genau auf die Bedürfnisse jedes kleinen Fleckchens Erde
abstimmen. Wie viel mehr kann derselbe Landwirt damit an einem Tag produzieren,
oder in einem Jahr? Dieser Landwirt hat das Potential, einen gewissen
Prozentsatz der Bevölkerung zu ernähren. Wie viel teurer ist dieser Landwirt im
Vergleich zum ersten? Relativ gesehen unglaublich teuer. Aber der Sprung in der
Produktionsleistung macht die Kosten mehr als wett.
Wie schafft der Landwirt das? Mit etwas, das kein Tier leisten kann: durch
den Einsatz von Technologie, einer Maschine, einer eigenen Schöpfung der
Menschheit, die eigentlich kein Ding an sich ist, sondern ein Fossil von etwas
anderem, basierend auf etwas, das nur Menschen hervorbringen können: einer
gültigen Entdeckung eines universellen Prinzips. Ein völlig neuer Gedanke, eine
Idee, die vom denkenden Verstand eines Menschen erzeugt wurde und dabei mit der
realen Funktionsweise des Universums übereinstimmt.
Betrachtet man eine Maschine aus geologischer Sicht, so ist sie eine
beeindruckend einzigartige und spezifische Art von Mineral. Sie ist eine
Anordnung von Materialien und Energien, die sonst größtenteils auf der Erde
vorhanden waren, die aber nun auf einzigartige Weise zusammengesetzt sind. Und
wir bauen eine Maschine, um die Kraft dieses Prinzips zu erproben oder zu
verkörpern und anzuwenden. Diese gültigen Entdeckungen sind Ideen, die innerhalb
eines einzelnen menschlichen Verstandes entstehen und dort geschaffen werden.
Sie stimmen irgendwie so eng mit der tatsächlichen Funktionsweise des Universums
überein, daß sie uns neue Kräfte in materiellen Prozessen und über sie
verleihen.
Diese schwerelosen, farblosen, immateriellen Gedanken haben eine
physikalische Wirkung, die unseren Planeten in einen hochorganisierten Zustand
der Noosphäre umgestaltet hat. Und ich glaube, dabei stehen wir erst am
Anfang.
Die potentielle relative Bevölkerungsdichte
Wie messen wir aus dieser Perspektive Werte in einer Wirtschaft?
LaRouche hat in vielen seiner Schriften die Finanzbuchhaltung heftig
kritisiert und machte sich regelrecht lustig über die Vorstellung, Geld sei in
irgendeiner Weise ein Spiegelbild von Wert in der Wirtschaft. Er sagte oft: Geld
ist ein Idiot. Es weiß nicht, wohin es soll, es weiß nicht, was es mit sich
selbst anfangen soll.
Nehmen wir dagegen das Konzept, das LaRouche als „potentielle relative
Bevölkerungsdichte“ bezeichnete. Das ist die maximale Anzahl von Menschen, die
auf einer bestimmten Landfläche unter Berücksichtigung des derzeitigen Stands
der Technik und der kumulierten Verbesserungen des Bodens versorgt werden
könnten. Wenn wir die heute vorhandenen Technologien auf eine bestimmte
Landfläche anwenden würden – Infrastruktur, Produktion usw. –, wie hoch wäre
dann die maximale Bevölkerungszahl, die versorgt werden kann?
In einer gesunden Wirtschaft steigt nicht nur die potentielle relative
Bevölkerungsdichte, sondern auch die Rate, mit der sie zunimmt. Wir
beschleunigen das Tempo, mit dem wir mehr Menschen versorgen können. Das ist
eine negentropische Wirtschaft. Wie LaRouche sagte:
„Um die Leistungsfähigkeit von Volkswirtschaften zu bestimmen, müssen wir
daher die relative Rate der pro Kopf erzeugten Negentropie (Antientropie)
messen. ,Wirtschaftlicher Wert‘ läßt sich nur als Negentropie pro Kopf richtig
messen.“
Das ist das richtige Maß für das Wachstum der Noosphäre. Es spiegelt die
natürliche Aktivität der Menschheit wider. Wenn wir uns so verhalten, werden wir
sozusagen dadurch belohnt, daß wir mehr Menschen mit einem höheren
Lebensstandard versorgen können, die ein längeres und gesünderes Leben führen
als heute.
Und daher müssen wir zu dem Schluß kommen: Sowohl die Quelle des Reichtums –
die Quelle der Verbesserung, des Fortschritts und des Wohlstands in einer
Wirtschaft – als auch das wichtigste, ja eigentlich das einzig wichtige Produkt
einer Wirtschaft sind die Menschen: der kreative menschliche Geist, der weitere
kreative menschliche Geister hervorbringt. Wir haben heute gerade einmal 8,3
Milliarden Menschen auf dem Planeten. Wir sind unterversorgt.
Ich glaube, es war im Jahr 1988, vielleicht war es auch '86, da hielt
LaRouche eine Rede, in der er sagte: Wenn wir alle Technologien, die schon in
den 1960er Jahren verfügbar waren, auf die heutige Wirtschaft anwenden würden,
dann könnten wir problemlos 100 Milliarden Menschen ein längeres, gesünderes und
glücklicheres Leben ermöglichen, als wir es heute genießen.
Die Nationen des Globalen Südens – Rußland und China spielen dabei eine
wichtige Führungsrolle, ebenso wie die BRICS-Staaten und die Shanghaier
Organisation für Zusammenarbeit – unternehmen derzeit große Anstrengungen. Wenn
diese Nationen LaRouches Wirtschaftswissenschaft studieren würden, ergänzt durch
Wernadskijs Werk – wenn man diese Erkenntnisse nutzen würde, um international
Wirtschaftspolitik zu gestalten und die Grundzüge einer neuen weltweiten
Wirtschaftsordnung zu entwerfen –, dann könnten wir als die heute lebenden
Generationen sicher sein, daß die nächsten Generationen, wenn wir einmal nicht
mehr da sind, viel mehr erreichen können, als wir es getan haben. Denn wir
hätten, indem wir diese Ideen nutzen, die Armut innerhalb von ein oder zwei
Generationen vollständig überwunden und eine internationale Wirtschaftspolitik
nach den Grundsätzen von Wernadskys und LaRouches Wissenschaft der Noosphäre
etabliert.
NASA (gemeinfrei)
Eine künstlerische Darstellung der Landung des NASA-Marslanders „Phoenix“ auf
dem Roten Planeten am 25. Mai 2008. Dobrodt argumentiert, eine auf den Ideen von
Wernadskij und LaRouche basierende Wirtschaftspolitik werde den „praktisch
unaufhörlichen Fortschritt der menschlichen Spezies“ fördern und die Ausdehnung
der Noosphäre bis in die äußeren Bereiche unseres Sonnensystems und schließlich
auf unsere gesamte Galaxie ermöglichen.
Wenn es dann so weitergeht, können wir einen praktisch endlosen Fortschritt
der menschlichen Gattung gewährleisten. Dann wird die Noosphäre nicht mehr lange
auf die Erde beschränkt bleiben, schon sehr bald werden wir beginnen, andere
Teile unseres Sonnensystems und schließlich unserer Galaxie in sie
aufzunehmen.
Das ist es, was ich als Herausforderung für die jungen Menschen zur
Diskussion stellen wollte: Werdet Experten für Lyndon LaRouches Entdeckungen in
der Wirtschaftswissenschaft. Übernehmt die Führung. Die Menschen müssen diese
wunderbaren Ideen studieren und sich der mächtigen Position bewußt werden, in
der wir uns heute glücklicherweise befinden, als die lebenden Generationen, die
die Chance haben, ein Neues Paradigma, ein neues Regierungssystem für die
Menschheit zu etablieren, das etwas das eröffnen kann, was meiner Meinung nach
zum ersten Mal möglich wäre: eine unendliche Renaissance. Wir können die
Menschheit auf eine neue Stufe heben, auf eine neue Ebene ohne die Abfolge von
Umbruch, Zusammenbruch, Fortschritt und erneutem Zusammenbruch, sondern eine
neue Ära ewigen Fortschritts.
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