Die Jugendbewegung des Schiller-Instituts
beschreitet weltweit neue Wege
Von Daniel Burke
Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, betont seit
mehreren Jahren, welche entscheidende Rolle eine internationale Jugendbewegung
spielen kann - und vielleicht sogar muß -, die in vielen Ländern für ein
gemeinsames Ziel eintritt: eine gerechte, neue internationale Sicherheits- und
Entwicklungsarchitektur. Wenn eine solche Jugendbewegung erfolgreich dazu
beitragen wird, ein neues Paradigma für die Menschheit anzustoßen, dann muß die
jüngste Online-Jugendkonferenz des Schiller-Instituts vom 18. Juli sicherlich
als entscheidender Wendepunkt in diesem Prozeß angesehen werden.
Die Konferenz belegt das anhaltende Wachstum eines Prozesses, der aus
unregelmäßigen Dialogrunden über die wegweisende Präsenzkonferenz in Paris im
November 2025 zu einem ernsthaften Austausch junger Menschen herangewachsen ist,
die sich dem Aufbau einer Bewegung in Zusammenarbeit mit führenden
Persönlichkeiten der Welt verschrieben haben. So nahmen sowohl an der
Online-Konferenz im Dezember 2025 als auch nun an der Konferenz im Juli 2026
mehr als hundert junge Menschen teil (am 18. Juli waren es mehr als 150), die
jeweils mindestens 33 Länder vertraten. An beiden Konferenzen nahmen hochrangige
Staatsmänner und -frauen teil, darunter Ihre Exzellenz Dr. Naledi Pandor,
ehemalige südafrikanische Außenministerin (2019-24) und heute Vorsitzende des
Kuratoriums der Nelson-Mandela-Stiftung und Kanzlerin der
Nelson-Mandela-Universität, die es sich nicht nehmen ließ, am internationalen
Nelson-Mandela-Tag am 18. Juli (Mandelas Geburtstag) an unserer Konferenz
mitzuwirken.
Unter anderem waren folgende Länder vertreten: aus Europa Albanien, Dänemark,
Deutschland, Frankreich, Italien, Serbien und Rumänien, aus Afrika Burkina Faso,
Burundi, Guinea, Kamerun, Kenia, Liberia, Niger, Nigeria, Sudan, Tunesien,
Südafrika und Uganda, aus Asien Indien und der Jemen sowie aus Amerika
Brasilien, Ecuador, Honduras, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Peru,
Venezuela und die Vereinigten Staaten. Viele Teilnehmer sind seit Jahren
engagierte Aktivisten.
Die Konferenz zeigte auch die Fortschritte in Regionen und Ländern, in denen
es vor 2025 keine Aktivitäten der Jugendbewegung gab. Dazu gehören Uganda, wo
sich mehr als 30 Studierende versammelten - organisiert von einer Gruppe von
vier führenden jungen Wissenschaftlern -, und Brasilien, wo eine Gruppe junger
Leute von einem jungen Lehrer und führenden Mitgliedern des Schiller-Instituts
mobilisiert wurde, um live teilzunehmen. Eine afrikanische Studentenorganisation
an einer bedeutenden landwirtschaftlichen Universität in Europa nahm bereits zum
vierten Mal in Folge an der Konferenz teil, nachdem sie zwei Delegationen
persönlich nach Paris 2025 und Berlin 2026 entsandt hatte. In einem wichtigen
Land im südlichen Afrika organisierte ein ehemaliger Diplomat, der nun als
Universitätsprofessor tätig ist, die Teilnahme seiner Studenten, und betonte
seine Bereitschaft, dafür zu sorgen, daß die besprochenen Initiativen
verwirklicht werden. Auch eine junge Aktivistin aus den albanischen
Massenprotesten nahm teil und berichtete davon.
Parallel zu diesen Fortschritten läuft der Wahlkampf von Jose Vega für den
US-Kongreß im 15. Wahlbezirk im New Yorker Stadtteil Bronx - ein Leuchtfeuer
mutiger politischer Führung, das den Teilnehmern der globalen Jugendbewegung ein
klares Zeichen für unsere aktiven Bemühungen setzt, den derzeitigen, zum
Scheitern verurteilten Kurs der USA umzukehren.
Schließlich endete die Konferenz am 18. Juli mit den bislang konkretesten und
bedeutendsten gemeinsamen Initiativen:
1. Eine gemeinsame Erklärung, die
von jungen Menschen aus verschiedenen Ländern verfaßt wurde und sich an
Regierungen und internationale Institutionen richtet, über die dringend
erforderlichen strategischen Maßnahmen, um den Marsch in den Weltkrieg zu
stoppen und ein neues Paradigma herbeizuführen. (Den Wortlaut finden Sie in
dieser Ausgabe.)
2. Die Schaffung eines neuen Online-Organisationsinstruments, https://youth.schillerinstitute.com, mit „Aufrufen an die
Jugend“ von Helga Zepp-LaRouche und Dr. Naledi Pandor.
3. Der Beschluß, solche Konferenzen in Zukunft regelmäßig vierteljährlich zu
veranstalten.
4. Eine Einladung an das Team aus Uganda, einen Vortrag beim EIR-Krisenforum am 31. Juli zu halten.
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